Als die Borndalschule 1998 gegründet wurde, nahm sie von Beginn an alle Kinder auf. Jedes Jahr wurde auch eine Integrationsklasse mit Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf gebildet.
Die Vielfalt der individuellen Hintergründe der Kinder wird bei uns im besonderen Maße berücksichtigt, so dass niemand ausgegrenzt wird, sondern sich alle Schulmitglieder mit Respekt und Akzeptanz begegnen.
Auch wir sind auf dem Weg von der Integration zur Inklusion, das heißt, wir führen unseren Ansatz fort und öffnen uns weiter den individuellen Voraussetzungen der Kinder.
Wir arbeiten in den Jahrgängen 1, 2, 3 und 4 mit jeweils einer Integrationsklasse. An unserer Schule lernen 23 Kinder mit unterschiedlichen sonderpädagogischen Förderschwerpunkten im Gemeinsamen Unterricht.
Alle Kinder werden mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten angenommen und behutsam gefördert und gefordert.
Wir fördern eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten, um die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Denken und Handeln anzuleiten und Leistungsbereitschaft zu entwickeln, denn uns ist klar, dass Kinder Leistungen vollbringen müssen und auch wollen. Jedem Kind wird entsprechend seinen Fähigkeiten Hilfe angeboten, denn die Borndalschule, das erfahren die Kinder schon vor der Einschulung, ist eine Helferschule.
Gut informierte Eltern sind starke Eltern, die ihr Kind begleiten und es fördern.
Unsere Schule ist für Eltern durchschaubar und offen. Eltern mit in das Schulleben einzubeziehen z. B. in Lesegruppen, Projekte und in den Schulalltag ist uns ein wichtiges Anliegen.
In allen Klassen haben Eltern die Möglichkeit, wiederholt zu hospitieren, um so ein gutes Verständnis für den offenen Unterricht und seine Weiterentwicklung zu bekommen. So wirken sie als Multiplikatoren im Schulentwicklungsprozess, indem sie mit anderen Eltern darüber ins Gespräch kommen. Außerdem war es von Anfang an ein wichtiges Ziel für uns, Schule für sie kompatibel mit einer Berufstätigkeit zu gestalten, d.h. feste und verlässliche Anfangszeiten, keinen Unterrichtsausfall usw.
Insgesamt arbeiten 17 Lehrpersonen an unserer Schule, darunter sind 3 Förderschullehrerinnen und 2 Referendar/innen. Außerdem arbeiten zwei Jahrespraktikantinnen und eine Bundesfreiwilligendienstlerin im Team mit. Obwohl die Schule bereits dreizehn Jahre besteht, bauen wir weiterhin engagiert an unserem Haus des Lernens und Lehrens gemeinsam mit Eltern und vielen außerschulischen Helfern.
Das Kollegium der Borndalschule evaluiert das Schulprogramm beständig. Dieses ist ein kontinuierlicher, in die Schularbeit integrierter Prozess, wichtig für die Sicherung und Fortschreibung der Qualität des Unterrichts und der weiteren erfolgreichen Planung der Schularbeit.
Schule und Schulleben kann man nicht in eine Broschüre stecken. Es muss in unseren Köpfen und in unseren Herzen sein, damit wir jeden Tag fröhlich an unsere Aufgabe gehen, die uns anvertrauten Kinder nach bestem Wissen und Gewissen zu erziehen, zu fördern und zu fordern und ihnen Grundlagen für ihr künftiges Leben mitzugeben, auf der Basis einer christlichen Grundhaltung und Wertevorstellung.
Im Namen des Kollegiums der Borndalschule
1.1 Offener Anfang
1.2 Stundenrhythmus
1.3 Schulfrühstück
1.4 Pausenzeit
2. Verlässliche Schule von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr
2.1 Offene Ganztagsschule: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
2.1.1 Konzept und pädagogische Leitvorstelllungen
2.1.2 Die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der offenen Ganztagsschule
2.2 Bis-Mittag-Betreuung: 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr
3. AG – Angebote am Nachmittag
4. Lebens- und Lernräume
4.1 Klassenräume
4.2 Funktionsräume
4.3 Schulhof
4.4 Schülerbücherei
5.1 Einschulung
5.2 Feste
5.3 Klassenfeste
5.4 Abschlusstag des 4. Schuljahres
5.5 Fahrten
5.6 Projekte
6.1 Prinzipien des Unterrichts
6.2 Formen des Unterrichts
6.3 Lernen braucht Methode
7. Gemeinsamer Unterricht
8. Förderung von Schülerinnen und Schülern auf unterschiedlichen Leistungsebenen
8.1 Diagnostik und Beratung der Eltern
8.2 Formen der Förderung
8.2.1 Förderunterricht innerhalb des Klassenverbandes
8.2.2 Förderunterricht im Bereich „Deutsch“
8.2.3 Förderunterricht im Bereich „Mathematik“
8.2.4 Förderung für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
8.2.5 Sportförderunterricht
8.2.6 Drehtürpädagogik
8.2.7 ELA – Erweitertes Lernangebot
8.2.8 Versetzung in die nächsthöhere Klasse
9.1 Elternsprechtage
9.2 Wöchentliche Sprechstunde
9.3 Schullaufbahnberatung
9.4 Schulmitwirkung
10.1 Bewegung in Klassenräumen
10.2 Bewegungspausen während der Unterrichtszeit
10.3 Themenbezogenes Bewegen im Unterricht
10.4 Ruhephasen
11. Gesunde Schule
12. Umweltbewusste Schule
13. Lernen mit neuen Medien
13.1 Ausstattung der Schule
13.2 Die pädagogischen Ziele für den Einsatz der neuen Medien im Unterricht
13.3 Allgemeiner Rahmen des Schulkonzepts Medienbildung
14. Konzept zur Schuleingangsphase
14.1 Übergang vom Kindergarten zur Grundschule
14.2 Eingangsdiagnostik
15. Vertretungskonzept
16. Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen
16.1 Zusammenarbeit mit den Kindergärten
16.2 Zusammenarbeit mit umliegenden Schulen
16.3 Zusammenarbeit mit den Kirchen
16.4 Zusammenarbeit mit der Gemeinde
16.5 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen
17.1 Verkehrserziehung
17.2 Busaufsicht
17.3 Brandschutzübungen
17.4 Notfallplan
18.1 SEIS - Selbstevaluation in Schulen
18.2 Elternevaluation am Ende der Grundschulzeit
19. Arbeitspläne und Leistungskonzepte der einzelnen Fächer
20. Die Borndalschule als Ausbildungsschule
20.1 Begleitung von Praktikant/innen
20.2 Ausbildung von Lehramtsanwärter/innen
Anhang
1. SEIS – Ergebnisse der Selbstevaluation in Schulen 2008/2009
2. Fragebogen zur Evaluation zum Ende des 4. Schuljahres
Die ersten Kinder kommen mit dem Schulbus gegen 7.20 Uhr zur Schule. Ab diesem Zeitpunkt werden auch andere Schülerinnen und Schüler ins Gebäude gelassen, deren Eltern z.B. berufstätig sind. Ab 7.30 Uhr beginnt die Frühaufsicht auf dem Schulhof.
Die anderen Eltern werden gebeten, ihre Kinder möglichst nicht vor 7.45 Uhr zur Schule zu schicken. Die Schülerinnen und Schüler können in ihren Klassenraum gehen und sich dort beschäftigen oder aber auch draußen verweilen.
Um 7.50 Uhr schellt es und alle Kinder gehen in die Klassen. Bis die letzten Buskinder kommen,
ca. 8.05 Uhr, können die Kinder lesen, gemeinsam spielen, malen oder auch mit dem Freiarbeitsmaterial arbeiten.
Grundschulkinder können nicht im ¾ -Stundenrhythmus lernen. Es schellt nur noch zu den zwei großen Pausen, die aus Aufsichtsgründen gemeinsam durchgeführt werden. Ansonsten wird die Rhythmisierung des Schulmorgens in die Verantwortung der Klassenlehrerinnen gelegt. Ausgenommen davon sind Fachstunden wie z.B. Sport.
Die Borndalschule hat mit dem Schulträger (Gemeinde Altenberge) und dem Träger zur Förderung der offenen Ganztagsschulen Altenberge e.V. im Schuljahr 2007/2008 die offene Ganztagsschule eingerichtet. Sie schafft somit für die Kinder einen „verlässlichen Ort“ nach dem Unterricht, einen geregelten Tagesablauf, welcher die Betreuung bei den Hausaufgaben, die gezielte pädagogische Förderung, die gemeinsame Freizeit mit einem gemeinsamen Mittagessen sowie ein Angebot an Freizeitbeschäftigungen und ein Neigungsprogramm umfasst.
Die Ziele und Schwerpunkte der offenen Ganztagsschule (OGS), ihre pädagogischen Leitvorstellungen und praktischen Konzepte sind eingebunden in das Selbstverständnis und das Schulprogramm der Borndalschule Altenberge.
Die Leiterin der OGS nimmt regelmäßig an den Lehrerkonferenzen teil und bringt eigene Vorschläge zur Tagesordnung mit ein.
Die Arbeit im offenen Ganztag baut auf den im Schulprogramm festgelegten Wertevorstellungen auf und setzt diese um. Sie knüpft an bestehende soziale Vereinbarungen und Rituale des Schullebens an, sie greift auf Kenntnisse und Methoden zurück, welche die Kinder im regulären Unterricht gelernt haben und führt dessen Arbeitstechniken und soziale Verhaltensweisen weiter.
Die Umsetzung des pädagogischen Programms der offenen Ganztagsschule erfordert pädagogisch qualifiziertes Personal. In der offenen Ganztagsschule sind z.Zt. sieben weibliche Kräfte tätig:
• eine ausgebildete Lehrerin als Leiterin
• zwei staatl. gepr. Erzieherinnen
• vier weitere pädagogisch erfahrene Kräfte
• acht Lehrerstunden pro Woche in der Hausaufgabenbetreuung
Die feste und überschaubare Anzahl von Betreuungskräften bildet die Gewähr dafür, dass die Kinder verlässliche Ansprechpartner und feste Bezugspersonen haben. Das Betreuungsteam trifft sich einmal im Monat zu einer gemeinsamen Sitzung. Dabei werden allgemeine Erfahrungen ausgetauscht, Fragen des Umgangs mit individuellen Problemsituationen erörtert und das konkrete Arbeitsprogramm im Detail geplant und abgesprochen.
Einmal wöchentlich tauschen sich die Leiterin der OGS und die Schulleiterin während einer Kooperationsstunde aus.
Die „OGS-Räume“ sind das Zentrum, der räumliche und organisatorische Mittelpunkt. Hier finden sich alle Kinder ein, hier treffen sich Freunde und Freundinnen, hier verabredet man sich zum Spielen, hier stehen die Betreuungskräfte als Ansprechpartnerinnen und Beraterinnen, als Helferinnen und Zuhörerinnen zur Verfügung. Die Ausgestaltung der Räume, an der die Kinder mitbeteiligt sind, ist einladend und anregend.
Die angrenzende Empore wird je nach Bedarf unterschiedlich und von den Kindern für variables Spielen genutzt. Auch die Pausenhalle mit der Bücherei, die Küche und der Werkraum stehen der OGS zur Verfügung. Die Hausaufgaben (unter Beaufsichtigung und individueller Förderung und Betreuung) erledigen die Kinder in mehreren Klassenräumen in ihrer jeweiligen Jahrgangsstufe.
An dem Angebot der offenen Ganztagsschule nehmen im Schuljahr 2011/12
57 Kinder teil.
Zusammen mit der gezielten und individuellen pädagogischen Förderung ist die Hausaufgabenbetreuung der Kinder von 14.00 bis 15.00 Uhr der unterrichtsergänzende Teil des pädagogischen Programms der offenen Ganztagsschule und damit ein Schwerpunkt ihrer inhaltlichen Ausgestaltung.
Ein weiterer Bereich aus dem pädagogischen Programm ist die Gestaltung der gemeinsamen Freizeit. Neben dem freien oder angeleiteten Spielen (nach dem Unterricht, nach dem Mittagessen, nach den Hausaufgaben) können die Kinder am OGS - Neigungsprogramm oder an den AG – Angeboten (s. 3. AG – Angebote am Nachmittag) der Schule teilnehmen.
Das soziale Lernen während der gemeinsamen Freizeit ist in der OGS ein besonderes pädagogisches Anliegen, daher wird auf die Einhaltung von Vereinbarungen und Spielregeln besonderen Wert gelegt.
Das gemeinsame Mittagessen nehmen die Kinder in der schuleigenen Mensa ein.
Die Betreuerinnen begleiten die Kinder und sorgen für einen geregelten Ablauf.
Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 gibt es an der Borndalschule die
"Bis-Mittag-Betreuung". 37 Kinder aus allen Jahrgangsstufen werden derzeit nach dem Unterricht im Mehrzweckraum der Borndalschule und Johannesschule ab 11.25 Uhr bis spätestens um 13.30 Uhr von Sozialpädagoginnen und weiteren pädagogisch erfahrenen Kräften betreut.
Nach dem Ankommen in der BMB können die Kinder verschiedene vorstrukturierte oder freie Spielangebote wahrnehmen oder ihren mitgebrachten Snack essen. An einem bestimmten Tag der Woche können die Kinder an einem besonderen Angebot teilnehmen. Der Schulhof wird als Bewegungsangebot von den Kindern intensiv genutzt. Die Hausaufgaben können in der BMB erledigt werden, wobei die Kontrolle bei den Eltern liegt.
Zu jedem Schulhalbjahr können wir für alle Kinder am Nachmittag (15.00 Uhr bis 16.00 Uhr) ein umfangreiches und vielfältiges Angebot von Arbeitsgemeinschaften anbieten. Zahlreiche außerschulische Experten bieten interessante und handlungsorientierte Themen an. Die Kinder können aus sportlichen, musischen, naturwissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen ihre AGs auswählen.
Das Landesprogramm „Kultur und Schule“ fördert in diesem Schuljahr zwei Arbeitsgemeinschaften. So kann bei diesen Angeboten auf einen Kostenbeitrag der Kinder verzichtet werden. Außerdem unterstützt der Kulturbeirat der Gemeinde Altenberge einige der AGs mit Beiträgen zur Beschaffung von Materialien (z. B. Werkzeuge).
In diesem Schulhalbjahr bieten wir folgende AGs an:
|
|
Arbeitsgemeinschaften |
|
Zeitpunkt |
Kosten |
|
1 |
Boxen für Borndal-Boys und -Girls (2.- 4. Jahrgang) Herr Markus Peter |
15 x |
montags 15 – 16 Uhr |
35 € |
|
2 |
Wald AG (3. und 4. Jahrgang) Herr Friedrich-Ingo Hardenberg |
½ jährlich |
montags 15 – 16 Uhr |
5 € |
|
3 |
Spielen und Toben mit Köpfchen für alle -Förderung der sozialen Kompetenzen durch Bewegung (1.- 3. Jahrgang) Herr Markus Peter |
15 x |
dienstags 15 – 16 Uhr |
35 € |
|
4 |
Schwimmtraining für Wasserratten Teilnahme nur mit BRONZE möglich Frau Franziska Tertünte |
14-tägig ab 20.9.11 |
dienstags 15 – 16 Uhr |
12 € |
|
5 |
Kinderchor (1. - 4. Jahrgang) Frau Lioba Domann-Koch |
½ jährlich |
dienstags 15 – 15.50 Uhr |
- |
|
6 |
Einfacher lernen mit Edu-Kinesthetik (1. - 2. Jahrgang) Frau Rena Abernetty |
15 x |
dienstags 16 – 17 Uhr |
40 € |
|
7 |
Einfacher lernen mit Edu-Kinesthetik (3. - 4. Jahrgang) Frau Rena Abernetty |
15 x |
mittwochs 16 – 17 Uhr |
40 € |
|
8 |
Musical AG (3. - 4. Jahrgang) Frau Dorothee Jürrens |
½ jählich |
mittwochs 15 – 16 Uhr |
- |
|
9 |
„Die Stimme erleben“ - eine kleine musikalische Grundausbildung der Stimme (1. - 2. Jahrgang) Herr Joachim Klück |
½ jährlich |
dienstags 15 – 16 Uhr
|
- |
|
10 |
Plastisches Gestalten; 3D Wandbilder modellieren und formen (3. - 4. Jahrgang) Herr Paul Winz |
½ jährlich |
donnerstags 15 – 16.30 Uhr |
- |
Im Haus des Lernens sollen sich Kinder und Lehrer gleichermaßen wohlfühlen. Dazu gehört eine kindgerechte Ausstattung der Klassenräume, die die Bedürfnisse von Grundschulkindern berücksichtigt und eine positive Lernatmosphäre schafft. Die Klassen sind mit Medien (Tageslichtprojektor, Kassettenrecorder) und Materialien (Freiarbeitsmaterial, Spiele usw.) gut versorgt. Für die Präsentation von Arbeitsergebnissen stehen u.a. große mobile Stellwände zur Verfügung. Regelmäßige Ausstellungen zu verschiedenen Lernbereichen fördern die Motivation der Kinder und bieten für Eltern eine Transparenz des Unterrichts.
Selbstverständlich sind die Klassenräume in Lern-, Spiel- und Ruhezonen unterteilt. Ein zusätzlicher Gruppenraum für jeweils zwei Klassen bietet Platz für einen Computer und für kleinere Lerngruppen, die sich durchaus auch klassenübergreifend zusammensetzen können.
Die Borndalschule verfügt über eine gut eingerichtete Küche, einen Therapieraum und einen Werkraum.
Außerdem besitzt die Schule eine große Halle, die sich bestens für Schulfeiern, Veranstaltungen oder zum Versammeln aller Schüler eignet. In dieser Halle können auch kleinere Bewegungsspiele oder Tänze mit den Kindern durchgeführt werden. Außerdem steht hier unsere mobile Schülerbibliothek.
„Schulhöfe müssen lebendige Lern- und Lebensräume sein“. In diesem Sinne gibt der Schulhof der Borndalschule genügend Raum sowohl für Spiel– und Bewegungsmöglichkeiten als auch für Treffpunkte der Kinder mit Sitzgelegenheiten.
Im vorderen und hinteren Bereich des Schulhofes gibt es jeweils eine Nestschaukel, die die Klassen nach einem Plan im Wechsel nutzen können. Diese Schaukeln ermöglichen eine gemeinsame Nutzung durch mehrere Kinder. Sie fördern das gemeinsame Spielen und die Kommunikation. Außerdem hat das Schaukeln im Bereich der sensorischen Integration eine wichtige Bedeutung.
Eine Kletterpyramide, einen Turm mit Kletterwand und Rutsche sowie Turnstangen und Wackelbalken bieten den Kindern weitere Bewegungsmöglichkeiten.
Der Balltrichter schult die Koordinations– und Kooperationfähigkeit der Kinder.
Ein eingezäunter Ballspielplatz wird ebenfalls nach einem Plan von den Klassen vornehmlich zum Fußballspielen genutzt.
Unter dem Abdach, das den Kindern Schutz vor Regen bietet, darf mit weichen Bällen gespielt werden. Eine Tischtennisplatte lädt zum gemeinsamen Spielen ein.
In den Pausen können sich die Kinder mit ihrer Ausleihkarte Spielgeräte wie z.B. Bälle, Reifen, Seilchen, Pedalos oder Stelzen ausleihen. Kinder des 4. Jahrganges organisieren die Ausgabe und Annahme der Spielgeräte. Bei ordnungsgemäßer Rückgabe bekommen die Kinder ihre Karte zurück.
Während der großen Pausen können die Kinder auch ein Seilchen – bzw. Reifendiplom erwerben. Ausgebildete Sporthelfer (Kinder des 4. Jahrganges) erklären die Übungen und nehmen die Diplome ab.
Das Kollegium der Borndalschule steht dem Einsatz neuer Medien offen gegenüber. Besonders wichtig für uns ist es, bei unseren Kindern die Lesefreude zu fördern und eine Lesekultur zu entwickeln.
So entstand das Projekt „Schule an’s Buch“ mit dem Ziel, eine Schülerbücherei einzurichten. Mit Hilfe von Sponsoren entstand in unserer Aula eine Bücherei. Ihre allgemeine Bedeutung kommt in den Richtlinien für die verschiedenen Schulformen zum Ausdruck. Danach soll die Schulbibliothek u.a. „die Erziehung zum guten Buch unterstützen, dem Lesen von minderwertigen Schriften vorbeugen und die Freude am Eigenbesitz von Büchern wecken“. Ferner soll die Lesekompetenz gestärkt werden, eine wichtige Schlüsselqualifikation für das spätere Leben. In der Regel haben unsere Kinder einmal in der Woche Gelegenheit, sich ein Buch auszuleihen. Auch für das eigenständige und selbst entdeckende Lernen steht ihnen die Bücherei zur Verfügung. Die Ausleihe ist computergestützt.
Die Borndalschule arbeitet darüber hinaus mit dem Computerprogramm Antolin. Antolin ist eine web basierte Plattform für die Leseförderung. Hier wählen Kinder eigenständig Bücher aus, die sie gern lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie mit Hilfe von Antolin Fragen zu dem jeweiligen Buch. Auf diese Weise fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Kinder, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen. Dadurch ist Antolin der kindgerechte Schlüssel, selbstbestimmt eine eigene Leseidentität zu entwickeln.
Lehrkräfte haben bei Antolin einen eigenen Zugang, der einen Überblick über die Lesevorlieben und die Leseleistung der Schülerinnen und Schüler bietet. Die Daten geben Aufschluss über die Entwicklung der individuellen Leserbiografie. Dadurch entsteht eine gute Wissensgrundlage für die gezielte Leseförderung im Unterricht.
Alle Bücher unserer Schulbücherei sind gekennzeichnet, wenn man sie für das Antolin-Programm verwenden kann.
Die Schülerbücherei ist für uns ein Ort der Begegnung. Da die Schülerbücherei jederzeit für jeden zugänglich ist, wurde sie zu einem wichtigen soziokulturellen Treffpunkt.
Der Einschulungstag soll für Eltern und Kinder ein besonderer Tag sein, der in der Erinnerung des Kindes einen festen Platz hat. Das Kollegium hat sich für folgenden Ablauf entschieden:
Der zweite Schultag nach den Sommerferien ist der Einschulungstag.
Er beginnt um 10.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche. Anschließend werden die Kinder und Eltern in der Schule begrüßt.
Die Lehrerinnen und Kinder der 2. Schuljahre bereiten ein buntes Programm vor, mit dem sie die neuen Borndalkinder willkommen heißen.
Danach gehen die Schulanfänger mit den Klassenlehrerinnen in den jeweiligen Klassenraum und verbringen dort gemeinsam ca. eine Stunde. Währenddessen können sich die Eltern und alle Gäste im Elterncafé, das von Eltern des 2. Schuljahres vorbereitet wird, stärken.
Die Borndalschule veranstaltet alle vier Jahre ein großes Schulfest. So kann jedes Kind einmal im Verlauf seiner Grundschulzeit dieses Fest feiern. Die Kinder bereiten im Klassenverband oder während einer Projektwoche Spiele und Stände vor. Hierbei werden wir immer durch die Elternschaft und den Förderverein großzügig unterstützt.
Karneval wird am Freitag vor Rosenmontag gefeiert. In jedem Jahr wird ein besonderes Motto vom Kollegium ausgesprochen. Dem Motto entsprechend sind die Kulissen und die Kostümierungen. Nach der Feier in den Klassen treffen sich alle Borndalschüler/innen mit dem Kollegium in der Aula. Der amtierende Prinz und sein Elferrat ziehen mit „Kamellen“ und Musik ein. Mit einem vorbereiteten lustigen Programm geht die Karnevalsfeier weiter.
Der Nikolaus besucht am Nikolaustag alle Klassen. Aus seinem „Goldenen Buch“ liest er vor, was ihm Besonderes zur Klasse aufgefallen ist. Intensiv ist sein Besuch im 1. Schuljahr. Hier spricht er jedes einzelne Kind an. Als Geschenk bringt er allen Klassen einen großen Stutenkerl mit.
Jede Kollegin kann individuell ihre Klassenfeste bestimmen, aber einmal im Jahr sollte gemeinsam mit Eltern und Kindern eine Veranstaltung stattfinden.
Klasseninterne Feste sind Adventsfeiern, Buchstabenfeste, Kartoffelfeste, Lesenächte u.a..
Am letzten Schultag verabschiedet sich die Schulgemeinde in der Aula von den 4. Jahrgängen in einem ökumenischen Gottesdienst. Hierzu werden die Eltern des 4. Schuljahres eingeladen. Im Rahmen des Gottesdienstes wird der Reisesegen für die ganze Schulgemeinschaft erteilt.
Anschließend haben die Eltern bei Kaffee und Plätzchen die Gelegenheit sich mit anderen Eltern und Kolleginnen zu unterhalten.
Jedes Kind besucht im Laufe seiner Grundschulzeit das Stadttheater in Münster.
Weiterhin können Klassen eine Freilichtbühne, eine musikalische Aufführung und einen Zoo besuchen.
Im 4. Schuljahr ist eine Fahrt nach Münster und damit verbunden ein Museums- oder Ausstellungsbesuch vorgesehen.
Am Ende des 3. bzw. im 4. Schuljahr wird von Allen eine zwei bis dreitägige Klassenfahrt durchgeführt.
Über weitere Wandertage entscheidet jede Klasse für sich.
Das Kollegium der Borndalschule führt einmal pro Schuljahr Projekttage oder eine Projektwoche durch, vornehmlich jahrgangsübergreifend.
Die Themen wechseln jährlich und sind vornehmlich in den Bereichen Musik, Kunst, Bewegung und Prävention angesiedelt.
Das einwöchige Projekt „Trommelzauber“ soll jedes Kind nach Beschluss der Schulkonferenz einmal in seiner Grundschulzeit erleben.
Im Laufe einer ganzen Woche führt das „Trommelzauber - Team“ von Johnny Lamprecht die Kinder anhand des Märchens „Das Geheimnis der Zaubertrommel“ in die farbenfrohe afrikanische Welt ein. Die Kinder lernen und erleben eine Woche lang afrikanische Kultur und Lebensfreude, neue Klänge und Rhythmen, Motorik und Konzentrationsfähigkeit, das Selbstwertgefühl: ich kann trommeln, singen, tanzen und sich gemeinsam vor dem Publikum darzustellen.
Alle zwei Jahre wird für die dritten und vierten Jahrgänge das Projekt „Mein Körper gehört mir!“ durchgeführt. Die theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück führt dieses Projekt als ein dreiteiliges Programm auf im Rahmen der sexuellen Gewaltprävention. Hierbei geht es darum, den Kindern die Grenzen zu verdeutlichen, die niemand überschreiten darf. Den Schüler/innen wird die Möglichkeit gegeben angstfrei mit dem Thema „Sexueller Missbrauch“ umzugehen. „Mein Körper gehört mir!“ stärkt sie darin, ihre Gefühle bewusst wahrzunehmen und ihren Signalen zu folgen.
Das grundlegende Ziel unserer schulischen Arbeit ist es, allen Schülerinnen und Schülern eine umfassende Bildung zu vermitteln. Dabei sind für uns das Lehren von sozialer und fachlicher Kompetenz zwei aufeinander bezogene Aufgaben. Eine gute Schule vermittelt grundlegende fachliche und überfachliche Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Sie vermittelt Lernkompetenzen und Schlüsselqualifikationen wie die Fähigkeit und Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, Anstrengungsbereitschaft und Leistungswillen.
Darüber hinaus muss sie Hilfen geben zur Entwicklung einer mündigen und sozial verantwortlichen Persönlichkeit mit Kooperationsfähigkeit und Hilfsbereitschaft.
Die Richtlinien und Lehrpläne des Landes enthalten die verbindlichen Vorgaben für die Unterrichts- und Erziehungsarbeit unserer Schule.
Für die Grundschule wird der Erziehende Unterricht als übergreifendes Prinzip des „Lehrens und Lernens“ ausgewiesen.
Kinder sollen aktiv und konstruktiv lernen, d.h. sie sollen sich mit den Lerninhalten und Lernsituationen „aktiv auseinandersetzen und ihr eigenes Wissen konstruktiv aufbauen“ (siehe Schriftenreihe Schule in NRW Nr. 9029, S. 15).
Unterricht muss also sowohl kognitiv-systematisch, als auch situiert- lebenspraktisch aufgebaut sein.
Das bedeutet für die Grundschule, Unterricht muss Kinder befähigen, entdeckend und eigenverantwortlich Inhalte zu erschließen. Das Prinzip des ermutigenden Lehrens ist dabei selbstverständlich.
Differenzierung ist ein pädagogisches Muss, denn Schülerinnen und Schüler sollen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit gefördert und gefordert werden, damit einhergehend die Förderung von Chancengleichheit und sozialer Integration.
„Das schließt sowohl den Ausgleich von Lerndefiziten und die besonderen Hilfen für Schülerinnen und Schüler mit Lernrückständen als auch die Förderung von herausragenden Leistungen und besonderen Talenten und Neigungen ein“ (siehe Schriftenreihe Schule in NRW Nr. 9029, S. 10).
Die Kinder werden im Klassenverband unterrichtet. Hauptverantwortlich für eine Klasse ist die Klassenlehrerin.
Da jeweils die Parallelklassen durch einen Gruppenraum verbunden sind, findet auch nach Absprache klassenübergreifender Förderunterricht statt.
Im ersten Schuljahr werden der Tagesplan und später die Wochenplanarbeit eingeführt.
Vorher haben die Kinder Partner- und Gruppenarbeit kennen und üben gelernt.
Das freie Vortragen und Sprechen und das Zuhören lernen sie im Morgenkreis, der mindestens einmal in der Woche durchgeführt wird.
Freiarbeitsphasen, in denen sich Kinder aus Angeboten nach Interessenslagen weiterbilden und informieren, sind selbstverständlich.
Projektorientiertes, fächerübergreifendes Lernen ist ein wesentlicher Bestandteil des heutigen modernen Unterrichts und wird in den Klassen umgesetzt. Ziele dieser offenen Unterrichtsformen sind die kindlichen Interessen, Erfahrungen und kindliche Kreativität stärker im Unterrichtsgeschehen zu berücksichtigen, d.h. kindorientiert zu arbeiten.
Die Arbeitspläne und Leistungskonzepte der einzelnen Fächer können nach Absprache in der Schule eingesehen werden.
Unsere Schule möchte sich nicht nur auf die Vermittlung von Fachwissen beschränken, sondern möchte die Schülerinnen und Schüler anleiten, selbstständig Lernsituationen auf möglichst effektive Weise zu bewältigen. Dazu bedarf es lern- und arbeitsmethodischer Kompetenzen, die sie im Laufe ihrer Grundschulzeit erlangen sollen.
In Anlehnung an das Konzept „Lernen lernen von Anfang an“ von Cwik/Risters durchlaufen die Kinder ein Methodentraining, das schon im 1. Schuljahr beginnt und schrittweise erweitert wird.
„Lernen ist […] besonders effektiv, wenn es in folgenden Phasen abläuft:
• Vorwissen aktivieren
• Informationen beschaffen
• Informationen verarbeiten und präsentieren
• Informationen sichern“ (Cwik/Risters, S.10)
Im Unterricht werden einzelne Lernmethoden kennen gelernt und angewendet. Anschließend werden die individuellen Prozesse der Kinder bei der Anwendung in der Gruppe reflektiert.
Sobald mehrere Methoden trainiert sind, können sie in Lernarrangements an einem fächerübergreifenden Fachinhalt geübt werden. Dabei unterstützen kommunikative und kooperative Methoden das Training.
Für die Unterrichtspraxis an unserer Schule werden folgende Methoden und Arbeitstechniken in den Jahrgangsstufen ein- bzw. weitergeführt und in regelmäßigen Abständen in Konferenzen evaluiert.
|
Jahrgang |
Individuelle |
Arbeitstechniken |
Kommunikative Methoden |
Kooperative Methoden |
|
1 |
● Blitzlichtgewitter
|
● Ausmalen, |
● Anbahnung ● Diskutieren ● Argumentieren ● Vortragen |
● Partnerarbeit ● Gruppenarbeit |
|
2 |
● Markieren |
● Heftführung und -gestaltung |
||
|
3 |
● Blitzlicht, |
● Heftführung u.-gestaltung ● Aufgabenheft führen |
||
|
4 |
● Markieren |
● Heftführung u. –gestaltung |
Die Borndalschule hat es sich von Anfang an zur Aufgabe gemacht Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf integrativ zu unterrichten. Das Schulgesetz für das Land NRW aus dem Jahr 2006 benennt die allgemeine Schule als Ort der sonderpädagogischen Förderung. Gemeinsamen Unterricht für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf kann die Schulaufsichtsbehörde mit Zustimmung des Schulträgers an einer allgemeinen Schule einrichten, wenn die Schule dafür personell ausreichend ausgestattet ist.
Seit Bestehen der Borndalschule werden pro Jahrgang in einer Klasse Kinder mit und ohne Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Die Klassenleitung dieser Klasse übernimmt eine Grundschullehrerin zusammen mit einer Sonderpädagogin.
Zum Kollegium der Borndalschule gehören z.Zt. drei Sonderpädagoginnen.
Kinder mit folgenden Förderschwerpunkten können den Gemeinsamen Unterricht besuchen:
• Lernen
• Sprache
• Emotionale und soziale Entwicklung
• Hören und Kommunikation
• Sehen
• Geistige Entwicklung
• Körperliche und motorische Entwicklung
Die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs und die Festlegung des Förderschwerpunktes sowie des Förderortes erfolgt durch ein AO-SF Verfahren und wird von der Schulaufsicht entschieden.
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden im Gemeinsamen Unterricht an der Grundschule je nach Förderschwerpunkt zielgleich (nach den Richtlinien der Grundschule) oder zieldifferent (nach den Richtlinien der jeweiligen Förderschule) unterrichtet.
Um den unterschiedlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, planen die Kolleginnen in wöchentlichen Teamsitzungen die Unterrichtsinhalte mit den nötigen Unterrichtsdifferenzierungen. Im Unterricht bieten sich innere und äußere Differenzierungsformen an.
Im Rahmen innerer Differenzierung gibt es Methoden wie Wochenplanarbeit, Lernen an Stationen und Freiarbeit.
Äußere Differenzierungsformen sind die Arbeit in Kleingruppen sowie Einzelförderung, in denen spezifische Förderbedürfnisse berücksichtigt werden (Grapho- und Mundmotorik, Förderung der Lese- und Rechenkompetenz, auditive Übungen, Training des Lern- und Arbeitsverhaltens und Förderung der Selbstständigkeit und des Selbstwertgefühls). Weiterhin werden integrative Angebote wie z.B. das Spaßturnen, Kochen und der Leseclub bei ausreichenden personellen Ressourcen durchgeführt.
Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die zusätzlich Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags benötigen, erhalten diese durch eine Integrationskraft.
Im Rahmen der Informationsveranstaltung für Schulanfänger können sich Eltern über den Gemeinsamen Unterricht informieren und bei Bedarf einen Termin für ein persönliches Gespräch mit der Schulleitung und einer Sonderpädagogin vereinbaren.
Die Sonderpädagogin besucht nach Möglichkeit die Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf vor Schuleintritt oder in den ersten Schulwochen und bietet den Eltern ein ausführliches, individuelles Informationsgespräch an.
In der Borndalschule finden regelmäßig Fachkonferenzen „Gemeinsamer Unterricht“ (GU) statt, in denen sich die am GU beteiligten Lehrkräfte austauschen und verschiedene Maßnahmen planen. Auf regionaler Ebene werden Veranstaltungen des Arbeitskreises GU in Zusammenarbeit mit dem Schulamt angeboten, in denen sich die im GU tätigen Kolleginnen engagieren.
Alle Grundschulklassen sind von einer heterogenen Schülerschaft geprägt. Das heißt für die Borndalschule, dass Schüler/innen mit Förderschwerpunkten und Schüler/innen mit ausgeprägten Leistungsstärken und besonderen Begabungen gemeinsam lernen. Das Ziel unserer Arbeit muss daher sein, die Fähigkeiten jedes Kindes zu erkennen und entsprechend zu fördern.
Bei der Umsetzung erfahren die Kolleginnen Unterstützung durch Eltern, Lesementorinnen, Praktikant/innen und Integrationskräfte.
Ein wichtiges Instrument für die individuelle Förderung ist die Diagnostik. Sie gibt Aufschluss über den aktuellen Stand des Kindes und zeigt den Förderbedarf auf.
So können Kinder mit Lerndefiziten und besonderen Begabungen gezielt gefördert werden. Die stetige Diagnose begleitet diesen Prozess.
An der Borndalschule werden Formen der inneren Differenzierung (innerhalb des Klassenverbandes), der äußeren Differenzierung (außerhalb des Klassenverbandes) bis hin zur Individualisierung so miteinander verbunden, dass die individualisierte und differenzierte Förderung jedes Kindes möglich ist.
Das war bislang unser Anspruch und wird es auch bleiben.
Unterrichtsformen, die das selbstgesteuerte Lernen fördern wie Wochenplanarbeit, Stationslernen, Werkstattarbeit und Freies Arbeiten werden von Anfang an, an die Kinder herangetragen und sind selbstverständlicher Teil des Unterrichts.
Das Kollegium hat sich in schulinternen Fortbildungen intensiv mit Förderplänen auseinandergesetzt.
Diese aufzustellen und fortzuschreiben wird unerlässlich sein. Dabei werden Lernfortschritte überprüft und neue Förderziele festgelegt.
Für lernstarke Kinder werden nicht nur additive Angebote gemacht, sondern die Kinder arbeiten selbstständig in Gruppen oder auch einzeln an einem zusätzlichen Lernangebot.
Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder lernschwache Kinder werden wie bisher durch individuelle Hilfen gefördert.
Grundsätzlich gilt:
Der Förderunterricht im Klassenverband umfasst in der Regel 2 Wochenstunden.
Hier arbeiten die Kinder gemeinsam an unterschiedlichen Themen und Schwerpunkten mit differenzierten Lernangeboten. Dabei werden die Aufgaben ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend zusammengestellt. So ist es möglich, dass die Kinder, unter Berücksichtigung ihrer Stärken, sinnvoll gefördert werden können.
Der Förderunterricht sieht seinen Schwerpunkt vor allem im Training der basalen Fähig- und Fertigkeiten und in der Förderung in den Fächern Deutsch und Mathematik. Er richtet sich zum einen an Kinder die Schwierigkeiten in diesen Bereichen zeigen, zum anderen an leistungsstarke Kinder, die herausgefordert werden, sich neuen und schwierigeren Aufgaben zu stellen.
Diese Form des Arbeitens erfordert besondere Anforderungen bei der Unterrichtsorganisation, das bedeutet vermehrte Teamabsprachen und die Einbeziehung außerschulischer Kräfte.
Kindern, die besondere Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und der Rechtschreibung haben, stehen keine zusätzlichen Förderstunden zur Verfügung. Sie werden innerhalb des täglichen Unterrichts durch individuelle, differenzierte Lernangebote z.B. bei der Wochenplan- oder Werkstattarbeit gefördert. Bei einem Stundenüberhang der Schule wird jedoch eine zusätzliche Förderung angeboten. Diese richtet sich dann zunächst ganz besonders an die Schüler der ersten Schuljahre, um einer möglichen Lese- und Rechtschreibschwäche vorbeugend entgegen zu wirken. Da man nach aktuellem Kenntnisstand davon ausgeht, dass die phonologische Bewusstheit die wichtigste Rolle bei einem erfolgreich verlaufenden Schriftsprachenerwerb spielt, beinhaltet die Förderung in erster Linie Spiele und Übungen zur Förderung der phonologischen Bewusstheit.„Phonologische Bewusstheit bedeutet zusammenfassend, seine Aufmerksamkeit (…) auf den formalen, lautlichen Aspekt der Sprache richten zu können. Sie beinhaltet die Fähigkeit, sprachliche Einheiten wie Wörter, Silben und Phoneme identifizieren zu können.“ (Forster/ Martschinke: Diagnose und Förderung im Schriftsprachenerwerb 2002) Übungen zur phonologischen Bewusstheit können z.B. „Lausch-Spiele“ sein, die die auditive Wahrnehmung der Kinder schulen und fördern soll. Daran schließen sich Reimspiele und Übungen zur Silbensegmentierung an sowie darauf aufbauend enthält das Konzept Übungen und Spiele zum An-, In- und Auslauttraining. Die Borndalschule verfügt über ein differenziertes Angebot an Förderspielen und Lernprogrammen, so dass die - in kleinen Lerngruppen stattfindenden Förderstunden - durch die unterschiedliche Medien- und Materialgestaltung, eine ansprechende und motivierende Lernatmosphäre bieten. Auch über das erste Schuljahr hinaus spielt die Förderung der phonologischen Bewusstheit eine wesentliche Rolle für den Schriftsprachenerwerb. Deshalb werden an der Borndalschule natürlich auch die Schüler aus den weiterführenden Jahrgängen durch Förderunterricht gezielt unterstützt und das Konzept zum Training der phonologischen Bewusstheit wird wieder aufgegriffen. Schwerpunkt ist nun ein gezieltes Lese- und Rechtschreibtraining, wobei die Kinder auf eine Vielzahl gut ausgestatteter neuer PCs zurückgreifen können, um daran ein individuelles und intensives Lese- und Schreibtraining zu absolvieren. Ferner stehen wöchentlich mehrere Lesementorinnen zur Verfügung, die in Einzelbetreuung mit Schüler/innen regelmäßig Bücher oder Texte lesen. Durch das regelmäßige, individuelle Lesetraining gewinnen die Schüler/innen zunehmend an Lesesicherheit und können diese für ihren Schulalltag natürlich positiv nutzen.
In Zusammenarbeit mit dem Elternhaus findet eine Leseförderung mit dem Softwareprogramm „Antolin“ statt.
Mit Beginn des 3. Schuljahres findet mit dem Programm „Memory“ vom Institut für prozessorientierte Lerntherapie und Diagnostik einmal wöchentlich eine Förderstunde in den Bereichen Deutsch und Mathematik statt.
Kinder, die Schwierigkeiten beim Erlernen grundlegender mathematischer Fähigkeiten zeigen, werden bei Stundenüberhang mit zusätzlichen Stunden gefördert. Der Förderunterricht soll einerseits zur Prävention und andererseits zur Überwindung einer evtl. Rechenschwäche beitragen.
Die grundlegenden Kompetenzerwartungen werden gesichtet. Mathematische Begriffe und Operationen werden mit Material, durch Bilder, Sprache und mathematische Symbole dargestellt. Die verschiedenen Darstellungen stellen eine Lernhilfe dar um die konkreten Verständnisgrundlagen aufzubauen.
Die Förderstunden folgen einem ritualisierten Ablauf. Nach einem gemeinsamen Rechenspiel werden den Kindern Aufgaben angeboten, die ihrem individuellen Förderbedarf entsprechen.
Dabei geht es zum Beispiel um einen richtigen Mengenbegriff, eine richtige Zahlauffassung oder um das richtige Verständnis von Zehnern, Einern und Hunderten.
Vor allem in der ersten Schulstufe werden zu folgenden mathematischen Teilbereichen Schwerpunkte in der Förderarbeit gesetzt:
• Basale Teilleistungen (Förderung der visuellen, auditiven und taktil-kinästhetischen Wahrnehmung)
• Klassifizieren (Förderung der Fähigkeit, Klassen- oder Gruppenzusammengehörigkeiten sicher als solche zu erkennen)
• Festigung der Begriffe „gleich viel“, „mehr“ und „weniger“
• Förderung einer „Eins-zu-eins-Zuordnung“ (Entgegenwirken bei Zählfehlern)
• Rechnen statt Zählen! („Kraft der Fünf“)
• Plus und Minus (Operationsverständnis)
• Schwierigkeiten bei zweistelligen Zahlen (Zehner und Einer, Zahlendreher)
Während der Förderarbeit ist es uns wichtig, handlungsorientiert zu arbeiten und den Kindern Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Eine motivierende Arbeitsatmosphäre und ein entdeckendes Lernen erleichtert die Förderarbeit und unterstützt die Kinder beim Lernen. Dabei wird den Kindern Material angeboten, das eindeutig strukturiert ist und zum handelnden Umgang auffordert (Rechenmaschine). Die Borndalschule kann hier auch auf Materialien aus der Montessori-Pädagogik zurückgreifen, die sich zum anschaulichen Begreifen und Lernen besonders gut eignen.
Im Schuljahr 2011/12 wird die Borndalschule von 32 Kindern mit Migrationshintergrund besucht. Im Rahmen des Klassenunterrichts werden die jeweiligen Förderbedürfnisse individuell berücksichtigt. So werden im Deutschunterricht neben verstärkten Angeboten zum Aufbau der Satzstruktur beispielsweise zusätzliche Hilfekarten, Plakate oder Wörterbücher als Wortschatzhilfen, zur Artikelfindung, für Geschichten- oder Satzanfänge etc. angeboten. Als weiteres Beispiel soll der Sachunterricht aufgeführt werden, in dem ein besonders anschaulicher (Fach-) Wortschatzaufbau stattfindet.
Für die Einrichtung zusätzlicher Förderstunden für die Arbeit in Kleingruppen wurde beim Schulamt Kreis Steinfurt ein Antrag für „Integrationshilfestunden“ eingereicht.
Zielgruppe des Sportförderunterrichts sind Kinder mit Haltungs-, Ausdauer- und
Koordinationsschwächen. Dabei gibt es ein breites Spektrum bzgl. des Ausprägungsgrades der Schwäche, d.h. sowohl Kinder mit sehr starken Auffälligkeiten im Bewegungsverhalten als auch Kinder mit nur leicht ausgeprägten motorischen Schwächen nehmen am Sportförderunterricht teil. Das bedeutet, dass einerseits Kinder mit Haltungsschwächen (z.B. "Hohlkreuz", "Rundrücken"), Schwächen im Herz-Kreislaufsystem (z.B. übergewichtige, schnell ermüdende Kinder) sowie Schwächen im grob- und feinmotorischen Bereich mit Auffälligkeiten in der Auge-Hand-Koordination, der Orientierung, dem Gleichgewicht sowie dem Raum- und Zeitempfinden und der Reaktions- und Anpassungsfähigkeit im Sportförderunterricht (SFU) gefördert werden.
Andererseits werden auch Kinder mit motorischer Unruhe, leichter Ablenkbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten in den SFU aufgenommen.
Emotionale Auffälligkeiten wie übertriebene Angst, Kontakthemmung oder aggressives Verhalten können ebenfalls im SFU gezielt angegangen werden.
Die Folge der genannten Auffälligkeiten kann schnelle Ermüdung, Konzentrationsschwäche, Lernschwierigkeiten, soziale Schwierigkeiten und auch Misserfolge im Sportunterricht bis zur Ablehnung von Bewegung überhaupt sein.
Grundlage des SFU ist die Psychomotorik, die davon ausgeht, dass Bewegung in enger Wechselwirkung zum Verhalten steht. So kann über gezielte Bewegungsanregungen auch das Verhalten beeinflusst werden. Im SFU geht es also darum, die motorische Leistungsschwäche durch spielerische Übungen zu mindern und dabei gleichzeitig eventuelle Verhaltensauffälligkeiten positiv zu beeinflussen, so dass die oben genannten Folgen gar nicht erst entstehen bzw. vermindert werden.
Selbst bei nur geringer Bewegungsauffälligkeit bietet der SFU also die Möglichkeit, das Kind ganz gezielt zu fördern, welches sich im Sinne der psychophysischen Entwicklung auch immer positiv auf die gesamte Lernhaltung auswirkt.
Der SFU wird an unserer Schule "Spaßturnen" genannt, um eine Stigmatisierung zu vermeiden und um das Spielerische der Stunde zu betonen.
Zeigt ein Kind eine besondere Begabung in einem bestimmten Fach, kann es am Unterricht der höheren Klasse teilnehmen.
Im Rahmen der individuellen Förderung ist es von Bedeutung leistungsstarke Kinder zu fördern, genauer gesagt zu fordern.
Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2008/09 startete deshalb das Projekt „ELA“ – erweitertes Lernangebot.
Leistungsstarke Schüler/innen der Klassen 3 und 4 dürfen sich auf einem von ihnen selbst gewählten Gebiet zu Experten entwickeln und eine Expertenarbeit über das Thema schreiben. Hierfür steht ihnen ein halbes bis ein Schuljahr lang eine Schulstunde pro Woche zur Verfügung.
Zunächst erhalten die Kinder das Rüstzeug für das Verfassen der Arbeit: Es werden wichtige Schlüsselqualifikationen wie z. B. Literaturbeschaffung, Möglichkeiten der Texterschließung, Internetrecherche, Formatieren von Texten, Mindmapping usw. vermittelt.
Die Kinder wählen dann ein Thema aus ihrem Interessensbereich aus (z.B. Geheimschriften, Ballett, Ägypten, Autos…) und verfassen hierzu eine schriftliche Arbeit, die im Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit entspricht (Vorwort, Inhaltsverzeichnis, Quellenverzeichnis etc.).
Es stehen ihnen dabei PCs mit Internetzugang sowie die Schulbücherei zur Verfügung. Außerdem werden die Schüler individuell durch die Lehrkraft unterstützt.
Die Schülerinnen und Schüler stellen je nach Wunsch ihre Expertenarbeit den Mitschülern oder Eltern vor. Der Vortrag kann durch eine selbst gestaltete Powerpoint-Präsentation, Plakate, Modelle o.ä. begleitet werden.
Sind die Leistungen eines Schülers/ einer Schülerin in allen Fächern herausragend, so kann eine Versetzung in die nächsthöhere Klasse empfohlen werden. Gemeinsam mit Kolleginnen, den Eltern und dem Kind wird der Übergang geplant und begleitet. Hierbei sollte besonders auf die individuelle emotionale und soziale Kompetenz des Kindes geschaut werden.
Das Kollegium der Borndalschule legt großen Wert auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern, auch außerhalb der Mitwirkungsorgane. Studien zeigen, dass ¾ des Lernerfolgs des Kindes von der Erziehung durch die Eltern abhängig ist. Um den Kindern also die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Grundschulzeit zu geben, müssen Eltern und Lehrerinnen eng zusammenarbeiten.
Wir wünschen und bekommen Unterstützung beim Leselernprozess, bei Feiern, Projekten, Werkstatttagen und Bastelnachmittagen. Eltern helfen uns außerdem, nach einem festgelegten Plan, beim Föhnen nach dem Schwimmunterricht.
Bei dem Informationsabend für die Erstklässler werden gewisse Standards, die wir von Eltern erwarten, angesprochen:
Tornister mit den Kindern packen, den Stundenplan bezüglich Sport oder Schwimmen kontrollieren, Hausaufgaben auf Vollständigkeit prüfen, die Kinder regelmäßig zur Schule schicken und bei Erkrankungen die Kinder unverzüglich telefonisch entschuldigen. Außerdem wird auf die Schulordnung hingewiesen, die in Zusammenarbeit mit der Schulpflegschaft und Kindern erarbeitet wurde. Eine gut funktionierende zum Wohle der Kinder arbeitende Schule ist auf die Hilfe der Eltern angewiesen.
Wir wünschen uns selbstbewusste Eltern, die konstruktiv Kritik äußern können und die innovativ das Schulleben bereichern.
Zweimal im Jahr werden die Eltern unserer Schüler/innen zum Elternsprechtag eingeladen. Die Sprechtage finden jeweils an 2 Nachmittagen statt.
Im 4. Jahrgang findet nur im 1. Schulhalbjahr ein Elternsprechtag statt, an dem über die Schulempfehlung der Kinder beraten wird.
Zum Schuljahresende wird allen Eltern, die Fragen zum Zeugnis ihres Kindes haben, eine gesonderte Sprechstunde angeboten.
9.2 Wöchentliche Sprechstunde
Jede Kollegin der Borndalschule bietet eine wöchentliche Sprechzeit an, die nach Anmeldung genutzt werden kann. Die jeweiligen Zeiten sind der Homepage zu entnehmen. Andere Zeiten sind nach Absprache möglich.
Die Übergangsfrage ist eine wichtige Frage am Ende der Grundschulzeit.
Ein kontinuierlicher und vertrauensvoller Informations- und Beratungsprozess ist die Voraussetzung für die „richtige Wahl“ durch die Eltern.
Einzelne Schritte zur Vorbereitung der Übergangsentscheidung:
Im ersten Schulhalbjahr der Klasse 4 informiert die Grundschule über die Bildungsgänge in den weiterführenden Schulen und über das örtliche Schulangebot. Diese Elterninformation gibt einen Überblick über die Gliederung, die Inhalte, die Ziele und die zu erreichenden Abschlüsse der verschiedenen Schulformen. Um die Eltern möglichst umfassend und aus erster Hand zu informieren lädt die Schulpflegschaft zu diesem Abend Experten aller Schulformen ein.
Diese Form hat sich sehr bewährt und wird von den Eltern gut angenommen.
Die spezielle Einzelberatung zwischen der Klassenlehrerin, dem Klassenlehrer und den Erziehungsberechtigten erfolgt in der Zeit zwischen November und Februar. Es können mehrere Gespräche geführt werden, das Ergebnis des letzten Gespräches wird in einem Protokoll festgehalten.
Sinn und Zweck dieser Beratung ist es, die Eltern über die Lernentwicklung des Kindes zu informieren und daraus resultierend die geeignete Schulformempfehlung auszusprechen.
In den Gesprächen werden die Eltern darauf hingewiesen, dass neben den fachbezogenen Leistungen die Leistungsbereitschaft, die Zuverlässigkeit, das Sozialverhalten und das Lernverhalten des Kindes wesentliche Faktoren für die anstehende Übergangsentscheidung sind. Zensuren allein sind nicht das einzige Kriterium.
Mit dem Halbjahreszeugnis erhalten die Erziehungsberechtigten als Anlage eine schriftliche begründete Empfehlung für die Schulform, die der Grundschule für die weitere Förderung des Kindes am besten geeignet erscheint. Die Entscheidung über den Text trifft die Klassenkonferenz. Sie macht Aussagen zum Leistungsstand, der Lernentwicklung und den Fähigkeiten der Kinder.
Im Februar melden die Erziehungsberechtigten dann ihr Kind an der weiterführenden Schule an. Hierfür bekommen sie von der Schule einen Anmeldeschein, der nach Vorgaben des Ministeriums gestaltet ist. Sie geben ihn mit der Anmeldung an der gewünschten Schule ab. Wird das Kind dort aufgenommen, ist das Verfahren beendet. Kann ein Kind nicht aufgenommen werden, erhalten die Eltern den Anmeldeschein zurück und legen ihn an einer anderen Schule ihrer Wahl vor.
Im Schulmitwirkungsgesetz wird das Zusammenwirken der verschiedenen Gremien formal geregelt:
Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft, Schulkonferenz
Zu Beginn eines jeden Schuljahres wählen die Erziehungsberechtigten einer Klasse im Rahmen des ersten Elternabends die/den Vorsitzende/n der Klassenpflegschaft. Außerdem wird ein Vertreter oder eine Vertreterin gewählt. Die Wahl findet innerhalb der ersten drei Schulwochen statt und ist geheim. Die Amtszeit dauert jeweils ein Jahr, eine Wiederwahl ist möglich.
Die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften bilden die Schulpflegschaft.
Sie wählen in ihrer ersten Sitzung den Schulpflegschaftsvorsitzenden und seinen Vertreter. Wahlberechtigt und stimmberechtigt sind die Vorsitzenden der Klassenpflegschaften. Wählbar sind die Vorsitzenden und die stellvertretenden Vorsitzenden.
Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen aller Eltern in der Schule und wählt die Elternvertreterinnen und Elternvertreter für die Schulkonferenz. Der Schulpflegschaftsvorsitzende ist geborenes Mitglied der Schulkonferenz.
Die Schulkonferenz berät und empfiehlt Grundsätze
• der Unterrichtsinhalte und Methoden,
• der Unterrichtsverteilung,
• der einheitlichen Anwendung der Vorschriften über Leistungsbewertung und Versetzung.
Weiter entscheidet die Schulkonferenz über grundsätzliche Fragen, die die ganze Schule betreffen.
• Zusammenarbeit mit dem Schulträger (§ 15 SchMG)
• Einführung von Lehrmitteln
• Art und Umfang der Hausaufgaben
• Regelung für den Unterrichtsbesuch der Erziehungsberechtigten
• Verwendung der zur Verfügung gestellten Mittel
• Anregung zur Besetzung der Schulleiterstelle und seines Vertreters
• Zusammenarbeit mit anderen Schulen und den Mitgliedern der Schulgemeinde (örtliche Verbände, Religionsgemeinschaften und andere Organisationen)
• Erlass einer Schulordnung
• Festlegung der beweglichen Feiertage
Die Schulkonferenz der Grundschule besteht zur Hälfte aus Vertretern der Eltern, zur anderen Hälfte aus Vertretern des Kollegiums. Den Vorsitz hat die Leiterin oder der Leiter der Schule. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden oder des Vorsitzenden.
Wenn es um Dinge geht, die eine einzelne Klasse betreffen, sind alle Eltern dieser Klasse im Rahmen der Klassenpflegschaft beteiligt.
• Beratung über die Unterrichtsinhalte des nächsten Schuljahres
• Hausaufgaben
• Anregungen zur Einführung von Lernmitteln
• Planung von Klassenveranstaltungen (Ausflug, Kreisfahrt, mehrtägiger Jugendherbergsaufenthalt, Adventsfeier, Projekttage)
• Durchführung der Leistungsprüfung
• Bewältigung von Erziehungsschwierigkeiten
Zu Beginn des Schuljahres wird die Klassenpflegschaft über die Lernziele und Inhalte der einzelnen Fächer informiert. Besonders wichtig ist hierbei der beabsichtigte Medieneinsatz im Sexualunterricht.
Kinder erobern sich ihre Lebensräume im wahrsten Sinne des Wortes schrittweise, sie begreifen ihre Umwelt durch aktive und handelnde Auseinandersetzung. Ein Verstehen ihres Lebensraumes ohne Bewegung ist für Kinder nicht möglich. Von daher sind Bewegungserfahrungen für die ganzheitliche Entwicklung von Kindern eine unverzichtbare Voraussetzung.
Bewegung muss somit auch im Sinne des Lernens mit allen Sinnen (d.h. mit Kopf, Herz und Hand) grundlegender Bestandteil des Schullebens werden. Zudem bedingen zunehmende Motorisierung, konsumorientierte Freizeitgestaltung, anregungsarme Spielplätze etc. einen Bewegungsmangel bei den Kindern, der sich in Haltungsschwächen, Übergewicht, Aggressionen, Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen zeigt. Auch im Rahmen der Gesundheitserziehung fällt dem Sich-Bewegen in der Schule eine erhebliche Bedeutung zu. In der Borndalschule werden die Bewegungsbedürfnisse der Schüler im Unterricht und in den Pausen berücksichtigt. Hierdurch wird den Kindern ermöglicht, sich Lerngegenstände handelnd anzueignen, Ermüdungserscheinungen abzubauen, ihre Konzentrationsfähigkeit wieder herzustellen sowie Aggressionen abzubauen (bzw. zu vermeiden). Hierfür wurden in jüngster Zeit zwei „Move it“ – Boxen bereitgestellt.
Klassenräume sind an unserer Schule Bewegungsräume, d.h. dass das „Sich-Bewegen“ und „durch-den-Raum-Gehen“ zum unterrichtlichen Geschehen mit dazu gehört und nicht als Störung angesehen wird. Insbesondere offenere Formen des Lernens wie Werkstatt- oder Freiarbeit nehmen diese Bewegungsaktivitäten in Kauf bzw. regen sie an.
Durch Bewegungspausen in Form von „Joggingrunden“, Bewegungsspielen oder Pausenhofspielen wird dem Bewegungsbedürfnis der Schüler Rechnung getragen. Durch diese Bewegungs- und Spielformen wird eine einseitige Belastung vermieden und die Schüler sind besser in der Lage, dem Unterricht zu folgen.
Diese so genannten „Flitzpausen“ beinhalten zum Beispiel einen Rundlauf um den Pilz auf dem Schulhof oder um das Schulgebäude.
Hierdurch können sich die Kinder Lerngegenstände handelnd aneignen und ihre Umwelt begreifen. So werden zum Beispiel Buchstaben und Zahlen „erlaufen“, Rechenaufgaben laufend gelöst oder etwa Lesetexte oder Gedichte in szenische Darstellung umgesetzt.
Kinder brauchen neben der Bewegung auch immer wieder Phasen der Stille und der Entspannung gerade im Verlauf eines oft hektischen und unruhigen Schulvormittags. Verschiedene Entspannungsübungen, Fantasiereisen oder Stilleübungen ermöglichen solche Ruhezeiten.
Der Schulhof der Borndalschule ist so gestaltet, dass er den Kindern Möglichkeiten zum Rückzug, aber auch zur Umsetzung ihrer Spiel- und Bewegungsbedürfnisse gibt. (siehe auch Schulhofgestaltung und Gestaltung des Schulvormittages)
„Die Gesundheitsfördernde Schule setzt sich explizit mit Themen der Gesundheitsförderung auf allen Ebenen des Schulgeschehens (Unterricht, Team, Schulorganisation, Vernetzung, Arbeitspläne, Richtlinien und Lehrpläne) auseinander und verpflichtet sich zu entsprechenden Maßnahmen. Damit trägt sie zur Verbesserung der Bildungs- und Schulqualität und zur Entfaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens aller an der Schule Beteiligten bei.“(Ottawa Charta)
Zur Verbesserung des psychischen, physischen und sozialen Wohlbefindens aller Mitglieder der Schulgemeinde der Borndalschule möchten wir durch die nachstehenden Projekte das oben genannte Ziel nachhaltig und grundlegend erreichen.
Dazu müssen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft an einem ganzheitlichen Gesundheitsförderungsprozess arbeiten.
Für eine nachhaltige Entwicklung in der Gesundheitsförderung arbeiten wir in folgenden Bereichen stetig:
• Magic Circle – ein Gesprächskreis zur Förderung einer konstruktiven Konfliktkultur in der Klassengemeinschaft (Stark im Miteinander)
• Klasseneigene Konfliktlösungsstrategien (z.B. Klassenrat)
• Helferschule
• Arbeit im Gemeinsamen Unterricht
• Rückzugsräumlichkeiten in direkt angrenzenden Nachbarräumen der Klassenzimmer
• Lärmampel
• Gemeinschaftsschaffende Aktionen (z.B. Lesenacht, Schulfest, Projekte,…)
• Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schule für einen sanften Übergang
• AG- Angebote am Nachmittag mit außerschulischen Partnern für alle Schüler/innen in Bereichen Sport, EDU Kinästhetik, Handwerk, Musical,….
• Steuergruppe „Gesunde Schule“
• Adressordner mit Hilfen im Schulalltag (z.B. Schulpsychologische Beratungsstelle,…)
• Lehrerrat
• Teilzeitkonzept
• Lehrerstammtisch
• Lehrersportgemeinschaft (in Planung Schuljahr 2011/12)
• Kollegiumsinterne Supervision (in Planung)
• Regelmäßige Mitarbeitergespräche mit der Schulleitung (in Planung Schuljahr2011/12)
• Erste Hilfe Training aller Kollegen
• Sportförderunterricht für Schüler/innen des 1. und 2. Schuljahres
• Schwimmunterricht bereits ab dem 1. Schuljahr mit 2 Unterrichtsstunden pro Woche
• 2 Unterrichtsstunden Sport in allen 4 Schuljahren
• Sportwettbewerbe in 4 Jahren: 2 Leichathletikwettbewerbe, 1 Schwimm-wettbewerb, 1 Wettbewerb im Geräteturnen
• Sportabzeichen
• Aktionen mit der Move it Box
• Bewegungspausen nach Unterrichtsphasen
• Kontrolle der Sitzhöhe der Schüler/innen
• Sitzkissen in manchen Klassenräumen
• Pausenspielgeräte
• Radfahrtraining
• Nachmittags-AGs (siehe Anhang)
• Bewegungsangebote auf dem Schulhof
• Rhythmisierung am Schulvormittag
• Gesundes Frühstück
• Apfeltag in der Schuleingangsphase
• Unterrichtsgang „Streuobstwiese“, Apfelsaftpressen
• „Entdeckertour Haushalt“ – ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Landfrauenservice des Kreises Steinfurt (beinhaltet Lebensmittelkunde, Gesunde Ernährung, schonende Zubereitung von Lebensmitteln, Kochangebot)
• Schulmilch
• AG Kochen im Schulvormittag (in Planung)
• Zahngesundheit
• Obsttag – In Zusammenarbeit mit der Schulpflegschaft werden an einem Tag in der Woche alle Klassen mit Obst/Gemüse versorgt (voraussichtlicher Start: Januar 2012)
• Selbstbehauptungskurs mit einem außerschulischen Partner für die 1. und 4. Klassen
• „Halt – keine Gewalt“ – ein Theater-/Musikprojekt des asb Münster (März 2012)
• Kinderliteratur zur Gewaltprävention in der Schülerbibliothek
• „Vorsicht Bildschirm“ von Manfred Spitzer – Der Einfluss von Bildschirm-Medien auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen; Einsatz bei Elternabenden
• „Mein Körper gehört mir“ – ein Theaterprojekt für das 3. und 4. Schuljahr zum sexuellen Missbrauch
• Schulung der Lehrkräfte beim Fall der vermuteten Kindeswohlgefährdung
• Besuch durch die Aids – Hilfe im 4. Schuljahr
Alle Bereiche unterliegen einem Evaluationszyklus, der in regelmäßigen Treffen in der Steuergruppe „Gesunde Schule“ stattfindet.
Das Thema Umweltschutz ist an der Borndalschule bereits in der 1. Klasse Bestandteil des Sachunterrichts. Es gibt keinen Zweifel daran, dass unsere Schüler/innen alles Wissenswerte zu diesem Thema tatsächlich begreifen müssen. Nur über praktische Erfahrungen mit allen Sinnen ist es möglich, ein bleibendes Bewusstsein für Umweltschutz bei den Kindern zu verankern. Daher haben wir 2010 in den ersten beiden Schuljahren zum Thema „Energie“ im Unterricht gearbeitet. Um einen nachhaltigen Einfluss auf den richtigen Umgang mit Energie zu erhalten, haben die Schüler/innen in der dunklen Jahreszeit damit begonnen darauf zu achten, dass nicht unnötig Energie verbraucht wird. So wurden die „Lichtwächter/innen“ der Klassendienste, die ihr Amt so ernst nahmen, dass die Einsparung von Energie sogar Zuhause weitergeführt wurde. Für unsere kleine, aber nachhaltige Idee bekamen wir im Januar 2011 den Klimaschutzpreis der Gemeinde Altenberge verliehen. Diese Auszeichnung motivierte die Schüler/innen zu neuen umweltschützenden Aktionen.
Ausgehend von den Vorlagen der Richtlinien sind die elektronischen Informations- und Kommunikationstechnologien ebenso wie die traditionellen Medien Hilfsmittel des Lernens und Gegenstand des Unterrichts.
In der Grundschule geht es nicht um die optimale Beherrschung einzelner Programme. Es geht um die Einbeziehung eines bisher nicht oder nur wenig genutzten Mediums im Grundschulunterricht.
Verwirklichen lassen sich mit Hilfe der neuen Medien Veranschaulichung, Exemplarität, Selbsttätigkeit, aber auch Individualisierung und Kooperation lassen sich in besonderer Weise verwirklichen. Ihr Einsatz sollte so selbstverständlich erfolgen, wie ihn die Kinder meist ohnehin empfinden. Positiv korrespondiert dabei die Multifunktionalität des Computers mit didaktischer Flexibilität. Es geht also keinesfalls um ein zusätzliches Fach, sondern um eine sinnvolle Erweiterung der didaktischen Möglichkeiten und damit um eine Bereicherung des Unterrichts mit einer „vierten Kulturtechnik“. Die Kinder arbeiten so mit verschiedenen Medien, mit neuen und mit alten, mit natürlichen und mit technischen. Sie arbeiten gemeinsam am Computer, tauschen sich aus und lernen voneinander.
Die Gruppenräume der Borndalschule sind jeweils mit ein bis zwei internetfähigen Computern ausgestattet. In den Klassenräumen befinden sich zusätzliche PCs. Außerdem sind sie an einem für alle zugänglichen Drucker angeschlossen. In den letzten zwei Jahren wurde ein Laptopschrank als „ Mobiles Lernzentrum“ eingerichtet, der nun neun Laptops enthält. Sie können im Unterricht, z.B. bei Gruppenarbeiten oder auch beim Förder- und Forderunterricht eingesetzt werden. Für die OGS stehen in der Schülerbücherei ein Computer und im Schülerhaus 1 auf der Empore zwei Computer bereit, an denen die Schüler Lernspiele bearbeiten können. In den Räumen der OGS befindet sich außerdem ein festinstallierter Beamer mit Leinwand, Lautsprechern und einem Laptop, der ebenfalls mit dem Server vernetzt ist.
Seit September 2011 ist ein Klassenraum unserer Schule mit dem SMART– Board (Interaktives Whiteboard) ausgestattet und wird für den Unterricht genutzt. Das Whiteboard bietet uns vielfältige Präsentations- und Visualisierungsmöglichkeiten. Zudem motiviert es die Schüler in besonderer Weise. Mit dem Finger kann jeder Nutzer (Schüler) den Computer steuern – der Finger wird zur Maus. Neue Kommunikations- und Ausdrucksformen ebnen den Weg für gesteigerte Kooperation.
Ein Vorteil für uns Lehrer ist, dass vorbereitete Materialien wiederverwendet werden können.
Das SMART–Board vereint, verknüpft und integriert alle Funktionen klassischer Unterrichtsmedien wie Tafel, Overhead – Projektor, Film, Audio, Computer, Präsentation, Schautafel, Landkarte etc. miteinander.
Aber auch ältere Medien wie der Videorekorder kommen bei uns noch zum Einsatz, da wir über ein umfangreiches Videomaterial verfügen, das wir über das WDR - Schulfernsehen aufgenommen haben.
Im Lehrerzimmer gibt es einen Internet-Anschluss, der von vielen Lehrerinnen genutzt wird.
Viele Kolleg/innen haben an einer Fortbildung zu EDMOND teilgenommen und die Schule hat die Zugangsdaten um DVDs zu unseren Lernbereichen zu brennen bzw. auf unserem Server zu speichern und im Unterricht zu nutzen.
Auch verfügen wir über eine Lizenz für Antolin und unsere Schüler können die Angebote des Matheprofis in Anspruch nehmen.
Unsere Homepage ist eingerichtet und unter www.borndalschule.de zu öffnen.
Die Arbeit mit dem neuen Medium umfasst folgende Bereiche:
• Arbeit mit Lernsoftware für unterschiedliche Unterrichtsfächer wie Mathematik, Rechtschreibung oder Sachunterricht.
• Einsatz des Internets zur Informationsbeschaffung und Erlernen des Umgangs mit diesem neuen Kommunikationsmedium.
• Arbeit am PC im Rahmen von Förder-, Freiarbeits- und Arbeitsplanphasen
• Nutzung des PC zur Unterstützung des Schriftspracherwerbs ab Klasse 1
• Zusätzliche Angebote in Form von Arbeitsgemeinschaften
• „ELA“ – Arbeiten
• Förderung bzw. Aktivierung der Lernmotivation
• selbstständiges Arbeiten lernen
• Förderung der Konzentration und Ausdauer
• kleine Publikationen erstellen
• zukunftsorientiertes, innovatives Lernen fördern
• den PC neben Büchern als Informationsmedium kennen lernen
• Schaffung von Bedienungs- und Medienkompetenz
Der Einsatz des Computers ist in den Rahmen der gesamten Medienerziehung eingebunden. Das Kollegium der Borndalschule nutzt Konzepte und Einsatzmöglichkeiten des Computers, wie etwa bei der Verwaltung der Schülerbibliothek. Weiterhin bildet sich das Kollegium fort, um sich auf den neuesten Stand zu bringen, um einen qualifizierten Umgang mit diesem Medium im Unterricht vermitteln zu können.
Im Bereich der Medienpädagogik lassen sich fünf Aufgabenbereiche herauskristallisieren, die im Rahmenplan der Jahrgangsstufen verankert sind :
1. Auswählen und Nutzen von Medienangeboten:
Kinder sollen in diesem Aufgabenbereich lernen, Medienangebote im Hinblick auf eigene Interessen und Bedürfnisse (Unterhaltung, Information, Spielen, Lernen) passend auszuwählen. Dazu sollen sie unterschiedliche Medienangebote funktionsbezogen vergleichen und ihre technische Handhabung erlernen.
2. Gestalten und Verbreiten eigener Medienbeiträge:
In diesem Aufgabenbereich geht es darum, dass Kinder eigene Medienbeiträge (z.B. Fotos, Hörbeiträge, Druckerzeugnisse, erste Versuche mit der Videokamera) herstellen und verbreiten. Dazu sollen sie in den technischen Aufbau und die Handhabung der jeweiligen Geräte eingeführt werden.
3. Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen:
In diesem Aufgabenbereich geht es darum, die Kinder zu befähigen, verschiedene Darstellungsformen (Bild, Grafik, Film, ...) und Gestaltungstechniken (Tonmischung, Kameratechniken, Überschriften beim Text...) sowie Gestaltungsabsichten (Information, Unterhaltung, Manipulation...) zu erkennen, zu unterscheiden und in Ansätzen zu bewerten.
4. Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen:
Hierbei sollen die Kinder die Möglichkeit bekommen, den Medieneinfluss auf ihre Gefühle, Vorstellungen und Verhaltensorientierungen (z.B. Vergnügen, Schadenfreude, angemessene oder irreführende Annahmen...) zu thematisieren und aufzuarbeiten.
5. Durchschauen und Beurteilen von Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung:
Zur Vorbereitung auf diese komplexe Fähigkeit können in der Grundschule innerhalb der anderen Aufgabenbereiche z.B. ökonomische Rahmenbedingungen des Auswählens und Nutzens von Medienangeboten (Kosten für Mediennutzung) oder rechtliche Rahmenbedingungen (Jugendschutz) angesprochen werden. Dieser Aufgabenbereich muss jedoch nicht als Thema mit eigenem Stellenwert in der Grundschule thematisiert werden.
Die Schulkonferenz beschloss am 02.06.2004 einstimmig in der veränderten Schuleingangsphase jahrgangsbezogen zu arbeiten. Konzeptionelle Überlegungen, die die individuelle Förderung sicherstellen, sind die Voraussetzung für den jahrgangsbezogenen Klassenunterricht.
Alle Kinder arbeiten entsprechend ihrer individuellen Lernvoraussetzungen und der erforderlichen Lernzeit weitestgehend selbstständig an speziell vorbereiteten Arbeitsaufträgen in Unterrichtsformen der inneren Differenzierung.
Kinder lernen vom Beginn ihres Lebens an. Sie werden gestärkt, wenn sie eine frühzeitige und anhaltende Begleitung erfahren, die ihre natürliche Lernbereitschaft unterstützt.
Mit dem Rahmenkonzept „Bildung und Erziehung stärken“ hat die Landesregierung Maßnahmen angekündigt, den Start in der Grundschule durch Flexibilisierung der Schuleingangsphase erfolgreicher zu gestalten.
Die Zielsetzung der Schuleingangsphase ist es, alle schulpflichtigen Kinder in die Grundschule aufzunehmen und sie entsprechend ihrer Schulfähigkeit zu fördern.
Die Organisation der Schuleingangsphase in jahrgangsbezogenen Gruppen wie auch das Arbeiten in altersgemischten Gruppen erfordern ein Konzept, das diese individuelle Förderung sicherstellt.
Ausgehend von den Lernstandsdiagnosen werden Förderpläne erstellt und fortgeschrieben.
Die meisten Kinder freuen sich auf die Schule. Trotzdem ist der Übergang oft mit Ängsten auch von Seiten der Eltern besetzt. So ist es eine wichtige Aufgabe der Schulen, den Übergang so schonend und kindgerecht wie eben möglich zu gestalten und die Kinder schon vor Schuleintritt mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Die Erzieher/innen der Kindergärten begleiten die Kinder auf einem langen Weg vor Eintritt der Grundschulzeit. Daher ist es uns wichtig, auch mit den Erzieher/innen den Übergang zu planen. Im Einvernehmen mit den Eltern können so wertvolle Informationen im Gespräch oder in der Bildungsdokumentation gegeben werden.
Das Kollegium der Borndalschule hat sich für folgende Vorgehensweise entschieden:
Tag der offenen TürErstmalig besuchen die Kinder mit ihren Eltern die Schule am „Tag der offenen Tür“. Sie können sich die Räumlichkeiten der Schule und der OGS ansehen. Außerdem stehen die Kolleginnen für Fragen aller Art zur Verfügung.
SchulanmeldungBei der Schulanmeldung bekommen die Kinder ein Informationsheft über die Schule. In diesem Heft werden sie durch Bonnie Borndal, unserem Schulmaskottchen, mit der Schule und den darin arbeitenden Personen vertraut gemacht.
Spiel- und BastelnachmittagAlle Kinder werden im Frühjahr vor ihrer Einschulung zu einem Spiel- und Bastelnachmittag eingeladen. An diesem Nachmittag machen sich die Kinder mit den Räumlichkeiten der Schule und mit dem Schulgelände vertraut und lernen sich besser kennen. Eine genaue Besichtigung der Klassenräume der ersten Schuljahre hilft Berührungsängste ab- und die Vorfreude aufzubauen.
UnterrichtsbesuchKurz vor den Sommerferien nehmen alle Kinder am Schulunterricht teil. Geplant werden immer zwei Stunden mit anschließender großer Pause.
ElternabendEbenfalls kurz vor den Sommerferien findet ein Informationsabend für die Eltern statt. Hier werden u. a. die Klassenlehrerinnen und die Klassenbildungen vorgestellt.
SchulanmeldungIm Rahmen der Schulanmeldung im November vor dem Jahr der Einschulung werden durch das schuleigene Heft „Bonnie Borndal“ erste basale Fähigkeiten zur Entwicklung des Kindes diagnostiziert und direkt mit den Eltern besprochen.
Amtsärztliche UntersuchungDie Ergebnisse der amtsärztlichen Schuluntersuchung werden im Rahmen der Eingangsdiagnostik berücksichtigt.
Spiel- und BastelnachmittagNeben den oben genannten Zielen dient der Nachmittag der Beobachtung der motorischen und sozialen Fähigkeiten der zukünftigen Schulkinder. Bei Bedarf werden in Elterngesprächen Fördermöglichkeiten, die noch vor der Einschulung greifen könnten, besprochen. Beobachtungen werden gegebenenfalls in einem Beobachtungsbogen festgehalten, den die zukünftige Klassenlehrerin zur weiteren Ergänzung erhält.
Gespräche mit den KindergärtenDen Eltern, bei denen nach Einschätzung der Erzieherinnen Gesprächsbedarf besteht, wird ein Gespräch „Schule und Kindergarten“ angeboten.
Bildungsdokumentationen der KindergärtenWir regen die Eltern an zum ersten Elternabend die Entwicklungsberichte der Kindergärten mitzubringen und den Klassenlehrerinnen zur Verfügung zu stellen. Am ersten Elternsprechtag werden diese dann zurückgegeben. Die Dokumentationen können helfen die Entwicklung des Kindes in die Diagnostik einzubeziehen.
Diagnostik in der 1. bis 4. SchulwocheInnerhalb der ersten vier Schulwochen wird die Eingangsdiagnostik im Bereich Mathematik und Sprache durchgeführt.
Im Bereich Mathematik werden folgende Aspekte überprüft:
• visuelle Wahrnehmung
• Zahlenverständnis
• Menge-Zahl-Zuordnung
• Ziffernkenntnis
• Zahlenfolge
• Widergabe von Formen
Diese Lernstandserhebung kann mit der Hälfte der Klasse gleichzeitig durchgeführt werden.
Im Bereich Sprache werden folgende Aspekte überprüft:
• akustische Wahrnehmung
• phonologische Bewusstheit
• Reime erkennen
• Anlaute hören
• Silbensegmentierung
• Endlaute hören
• Lautfolgen erkennen
• Buchstabenkenntnisse
Für diese Lernstandserhebung wird die Klasse in zwei Gruppen geteilt. Die Testung erfolgt parallel durch jeweils eine Lehrerin.
Die Klassenlehrerin hält die Ergebnisse der Testungen in Ergebnisbögen fest. Diese Ergebnisse sind eine wichtige Grundlage für die Erstellung der Förderpläne. Die Ergebnisse der Eingangsdiagnostik werden den Eltern am ersten Elternsprechtag mitgeteilt.
3. Förderkonzept für das jahrgangsbezogene Arbeiten
In der Woche vor den Herbstferien werden die Förderpläne erstellt. Diese gelten bis zu den Weihnachtsferien. Danach werden sie neu überprüft und fortgeschrieben. Die Förderpläne liegen zur Einsicht den Schülerakten im Sekretariat bei.
Die differenzierte Förderung erfolgt weitgehend im Klassenverband. Dabei können Lehramtsanwärter/innen oder Praktikant/innen individuelle Fördermaßnahmen für einzelne Schüler oder kleine Gruppen in Absprache mit der Klassenlehrerin übernehmen.
Den Kindern werden schulintern erstellte Arbeitshefte für die Freiarbeitsphasen zu Verfügung gestellt. Diese bearbeiten die Kinder in ihrem Tempo. Thematik und Inhalt der Arbeitshefte werden den Fähigkeiten der Kinder entsprechend erstellt. Durch offene Unterrichtsformen von Anfang an, können die Kinder entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert werden.
Der Sportförderunterricht wird in einer zusätzlichen Stunde erteilt.
Bei besonders leistungsstarken Schülern wird der einjährige Verbleib in der Schuleingangsphase angestrebt. Dies gelingt durch eine Öffnung der jeweiligen Lehrwerke. Dies bedeutet, dass diese Kinder die Unterrichtsinhalte der ersten beiden Schuljahre eigenständig in einem Jahr erarbeiten. Ferner haben sie die Möglichkeit in den Kernfächern am Unterricht der höheren Jahrgangsstufe teilzunehmen (Drehtürenmodell). Die Klassenlehrerin beobachtet genau den Lernprozess und führt frühzeitig Gespräche mit den Eltern. Der Zeitpunkt des endgültigen Wechsels in die nächst höhere Jahrgangsstufe wird individuell, dem jeweiligen Schüler entsprechend, bestimmt.
Bei Schülern, bei denen sich eine eventuelle dreijährige Verweildauer in der Schuleingangsphase abzeichnet, werden frühestmöglich und kontinuierlich Elterngespräche geführt. Der genaue Zeitpunkt des Wechsels in eine andere Lerngruppe wird ebenfalls individuell, dem jeweiligen Schüler entsprechend bestimmt.
Ab dem zweiten Halbjahr des 1. Schuljahres bieten Leseeltern eine Leseförderung in Kleingruppen an.
Informationen zu fachlich didaktischen Inhalten sowie Aspekten zur Leistungsbeurteilung können in den jeweiligen Arbeitsplänen und Leistungskonzepten der Fächer nachgelesen werden.
Bei Erkrankung einer Lehrperson wird an der Borndalschule viel Wert darauf gelegt, dass eine personelle Kontinuität in der betreffenden Lerngruppe gegeben ist. Es erfolgt die Vertretung aus systeminternen Ressourcen, so dass auf eine Kürzung der Stundenzahl möglichst verzichtet wird. Der Vertretungsunterricht wird bei möglichst verteilter Arbeitsbelastung der Lehrkräfte erteilt.
Folgendes Vorgehen praktizieren wir an der Borndalschule:
Vertretung einer Klassenlehrerin vom 1.– 3. Fehltag:
Vertretung nach bestem Ermessen
• Nutzung von „Springstunden“ oder Verwaltungsstunden
• Doppelbesetzung wird aufgehoben
• Anordnung von Mehrarbeit nach Absprache
Ab dem 4. Fehltag der Lehrkraft gilt folgende Regel:
Wenn kein Ersatz aus dem Vertretungspool zur Verfügung steht, erfolgt ein Basisunterricht (d.h. 1. und 2. Stunde), der durch eine Kollegin aus der Doppelbesetzung der Stufe erteilt wird. Das heißt, dass eine sonderpädagogische Förderung in dieser Zeit in der Stufe nicht stattfinden kann.
Danach werden die Klassen wie folgt aufgeteilt:
1. Schuljahr : Parallelklasse und 2. Jahrgang
2. Schuljahr : Parallelklasse, 1. und 3. Jahrgang
3. Schuljahr : Parallelklasse, 2. und 4.Jahrgang
4. Jahrgang : Parallelklasse und 3. Jahrgang
Die I – Kinder werden nach Ermessen der Klassenlehrerin/Sonderpädagogin den entsprechenden Klassen zugeordnet.
Die betroffenen Kinder nehmen am Unterricht der aufnehmenden Klassen teil.
Sie erhalten eigene Stundenpläne, die von den Klassenlehrerinnen der aufnehmenden Lerngruppe ausgefüllt werden (3. – 6. Stunde).
Der Ausbildungsunterricht der/des LAAs bleibt in der betreffenden Lerngruppe bestehen. Der Förderunterricht soll nach Möglichkeit bestehen bleiben.
Die Aufteilung der Kinder soll an die OGS und die Bi-Mi durch die Lehrkraft des Basisunterrichts weitergeleitet werden.
Fehlt eine Sonderschullehrerin, so verweilen die Schüler/innen mit sonderpädagogischen Förderbedarf in der Klasse und nehmen im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Unterricht teil.
Planung der Inhalte des Vertretungsunterrichts
Die Planung für den Unterricht oder mögliche alternative Arbeiten für den Fall, dass die Klasse aufgeteilt wird, teilt die erkrankte Lehrkraft der Schulleitung mit. Kolleginnen und Kollegen, die in der Parallelklasse unterrichten, geben hilfreiche Unterstützung.
Die Förderpläne stehen zur Einsichtnahme im Sekretariat bereit.
Hausaufgaben werden im Basisunterricht aufgegeben und kontrolliert.
Bei längerfristiger Abwesenheit der Lehrkraft
In diesem Fall wird eine Vertretung aus dem externen Bereich benötigt:
• Vertretungsreserve
• Personalvertretung aus flexiblen Mitteln
• Vertretung im Anschluss an den Mutterschutz
Um den Kindern und Eltern den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu erleichtern, findet besonders in dieser Anfangsphase eine intensive Kooperation mit den Kindergärten statt (siehe 12. Konzept zur Schuleingangsphase). Ein Arbeitskreis, an dem alle Kindergärten und Grundschulen teilnehmen, findet zwei Mal im Jahr statt.
Im Rahmen der Sprachstandsdiagnostik für 4-Jährige „Delfin 4“ erfolgt ebenfalls eine enge Zusammenarbeit.
In Altenberge gibt es eine weitere Grundschule und eine Hauptschule. Die Schulleitungen sind im Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschuss vertreten. Da die Hauptschule ebenfalls integrativ arbeitet, besteht auf dieser Ebene eine wichtige Zusammenarbeit.
Die Kinder der 4. Jahrgänge werden außerdem zum Thema weiterführende Schulen zwei Stunden vom Schulleiter in die Hauptschule eingeladen. Die Kolleginnen, die ein 4. Schuljahr abgegeben haben, versuchen an den Orientierungsstufenkonferenzen der weiterführenden Schulen teilzunehmen.
Mit der Erich Kästner-Schule, Förderschule des Schulverbandes in Steinfurt, Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung findet ein regelmäßiger Austausch zu wichtigen Inhalten der sonderpädagogischen Förderung statt. Darüber hinaus sind Beratungen jederzeit möglich.
Die Borndalschule ist eine katholische Grundschule, wird aber von Kindern aller Konfessionen besucht. Daher feiern wir Schulgottesdienste grundsätzlich ökumenisch:
• zur Einschulung
• zum Schuljahresabschluss
• zum Advent
Zu allen Anlässen werden die Vertreter beider Kirchen des Ortes eingeladen. Für Kinder, die zur Erstkommunion gehen, bietet Pastor Dr. Josef Wieneke im dritten Schuljahr eine wöchentliche Kontaktstunde in der Borndalschule an.
Schulträger der Borndalschule ist die Gemeinde Altenberge. Sie unterstützt die Schule in hervorragender Weise und nimmt am Schulleben rege teil.
Natürlich werden die Vertreter der Gemeinde zu Schulkonferenzen, die thematisch den Schulträger interessieren, eingeladen.
Der Verein „Gemeinsam leben - gemeinsam lernen“ stützt unsere Arbeit im Gemeinsamen Unterricht und berät und unterstützt Eltern, z. B. bei Antragstellungen.
Über die „Arbeitsgemeinschaft Zahngesundheit“ kann jedes Kind jährlich altersentsprechend und handlungsorientiert sein Wissen zur Zahngesundheit erweitern.
Eine weitere Zusammenarbeit findet außerdem mit dem Schulbeauftragten der Polizei statt.
Unser umfangreiches AG-Angebot wird durch ortsansässige Vereine (z.B. Heimatverein, TUS, Schwimmverein, Kulturwerkstatt) unterstützt. Außerdem bieten viele andere kompetente Mitarbeiter ihre AGs an.
Wir arbeiten mit dem Erziehungsbeistand des Kreisjugendamtes und mit der Caritas zusammen. Außerdem erfahren wir Unterstützung durch den Kinderschutzbund, die Regionale Schulberatungsstelle des Kreises Steinfurt sowie durch die Schulpsychologen.
Seit ca. 4 Jahren besteht in Altenberge der interdisziplinäre Arbeitskreis „Kindergesundheit“, um eine bessere Vernetzung der einzelnen Institutionen zu gewährleisten. In diesem Kreis treffen sich die Vertreter/innen der Schulen, der Kindergärten, Ärzte, Therapeuten, der OGS, des Jugendheimes und des Jugendamtes. Zweimal jährlich werden Referenten eingeladen, die zu aktuellen Themen aus dem Bereich Kindergesundheit berichten.
Als „Bewegte Schule“ ist die Borndalschule sehr bestrebt der zunehmenden Bewegungsarmut der Schülerinnen und Schüler z.B. durch bewegte Pausen, vier Stunden Schwimmen und Sport im 1. Schuljahr sowie einer Anzahl von Pausenspielen (Wurfspiele, Stelzen etc.) entgegenzuwirken (siehe 9. Bewegte Schule). Die Kinder werden in der großen Pause von zwei Kolleginnen beaufsichtigt.
Wir sind der Meinung, dass Kindern, denen entsprechende Bewegungsangebote gemacht werden, ausgeglichener und weniger aggressiv sind, so dass körperliche Auseinandersetzungen seltener auftreten. Natürlich gibt es auch kleinere Unfälle. Diese werden in den Klassen erzählt, um auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen.
Die Sicherheitsbeauftragte der Schule analysiert mit der Schulleitung alle Unfälle und versucht Lösungen für mögliche Unfallherde zu finden.
Im Rahmen des Sachunterrichts findet die Verkehrserziehung statt. Hierbei arbeitet die Borndalschule eng mit dem Verkehrspolizisten Herrn Dömer zusammen, der die Schule regelmäßig besucht. So findet z.B. mit den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen eine Begehung des Schulweges unter besonderer Berücksichtigung seiner Gefahrenquellen statt.
Ebenso erfolgt die Vorbereitung und Durchführung der Fahrradprüfung im 4. Schuljahr in Zusammenarbeit mit der Polizei und mit Eltern.
Außerdem ist im Sachunterricht des 4. Schuljahres das Thema „Schulbus“ implementiert.
Die Schülerinnen und Schüler der Borndalschule, die mit dem Bus zur Schule fahren, werden nach Unterrichtsschluss an der Bushaltestelle von einer Lehrerin beaufsichtigt.
An der Borndalschule finden zweimal pro Schuljahr Brandschutzübungen teilweise mit der Altenberger Feuerwehr statt. Zuvor werden die Schüler/innen zu Beginn eines jeden Schuljahres von der Klassenlehrerin unterwiesen, wie sie sich im Brandfall zu verhalten haben. Der Zeitpunkt einer Übung bleibt geheim, um eine möglichst realistische Vorgehensweise bei den Schüler/innen und Kolleg/innen zu erhalten. Nach einem entsprechenden Signal verlassen die Kinder gemeinsam mit ihrer Lehrerin den Klassenraum und finden sich an dem Sammelplatz der Schule ein. Die Feuerwehr, die diese Übung begleitet, bespricht im Anschluss daran gemeinsam mit den Lehrerinnen und Kindern den Ablauf der jeweiligen Brandschutzübung.
Das Kollegium wird jährlich zum Thema Brandschutz unterwiesen und entsprechend geschult.
In Zusammenarbeit mit dem Schulträger und der zuständigen Polizeidienststelle erarbeitete ein Krisenteam der Borndalschule einen individuellen Notfallplan, der allen Kollegen bekannt ist und mit den Kindern jährlich geübt wird.
Die Borndalschule befindet sich in einem ständigen Entwicklungsprozess. Dazu ist es erforderlich, dass wir unsere Schule von verschiedenen Seiten kritisch beleuchten. Verschiedene Instrumente der Evaluation kommen hier zum Einsatz:
Im Schuljahr 2008/2009 nahm die Borndalschule erstmalig an der schulinternen Selbstevaluation SEIS teil.
SEIS ist ein von der Bertelsmannstiftung erarbeitetes Steuerungsinstrument.
Es soll Kollegien helfen, ihren Schulentwicklungsprozess mit Hilfe von Daten zu evaluieren und zu planen.
SEIS besteht aus einem tragfähigen Qualitätsverständnis von guter Schule, aus Fragebögen zur Befragung von Schülern, Lehrern, Eltern und weiteren Mitarbeitern sowie einem vergleichenden Schulbericht. Auf der Grundlage der Ergebnisse aus dem Schulbericht kann die Schule ihre Maßnahmenplanung ableiten und den Qualitätsentwicklungsprozess beginnen bzw. fortschreiben.
An der Fragebogenaktion im Dezember 2008 beteiligten sich an der Borndalschule:
100% der Kinder
100% der Lehrerinnen
98% der Eltern
Ein Fachbüro für Unternehmensberatung interpretierte den Ergebnisbericht und stellte ihn dem Kollegium sowie der Schulkonferenz vor.
Die Ergebnisse befinden sich im Anhang.
Am Ende des 4. Schuljahres erfolgt eine Evaluation, das heißt es erfolgt eine Überprüfung und Bewertung der schulischen Arbeit. Evaluation ist eine wichtige Aufgabe der Schule, da sie eine gesicherte Beschreibung und Bewertung der schulischen Arbeit ermöglicht. Wir legen so Rechenschaft darüber ab, ob die gesteckten Ziele erreicht worden sind und können Weichen stellen für die zukünftige Schulentwicklung und Qualitätssicherung.
Für die Eltern der 4. Jahrgänge wurde in Zusammenarbeit mit den Eltern ein Fragebogen entwickelt. Kurz vor Ende des Schuljahres werden die Eltern zu einer anonymen Bearbeitung gebeten. Die Befragung soll uns Aufschluss über unsere schulische Arbeit geben. Die Ergebnisse dieser Befragung werden in einer Schulkonferenz vorgestellt. Außerdem wird der Fragebogen in jedem Jahr unter Einbeziehung der Schulkonferenz aktualisiert.
Fragebogen: siehe Anhang
Zu jedem Unterrichtsfach gibt es schuleigene aktuelle Arbeitspläne und Leistungskonzepte. Diese basieren auf den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW.
Diese aktuellen Arbeitspläne und Leistungskonzepte zu jedem Unterrichtsfach können nach Absprache in der Schule eingesehen werden.
Die Borndalschule ist eine Ausbildungsschule. Wir empfinden es als Bereicherung für beide Seiten. Durch unsere offene Arbeitsweise erhalten Praktikant/innen und Lehramtsanwärter/innen die Möglichkeit, alle Handlungsfelder des Lehrerberufes kennen zu lernen und sich darin zu erproben. Der Austausch unterstützt uns dabei, Schule immer neu zu überdenken.
Seit dem Schuljahr 2005/2006 absolvieren jeweils ein bis zwei Jahrespraktikantinnen des Studienganges Sozialpädagogik aus Enschede ihr Praktikum an der Borndalschule. Diese werden an vier Vormittagen wöchentlich in der Schule betreut und unterstützen die Klassenlehrerin einer bestimmten Klasse.
Auch andere Praktikant/innen (Eignungspraktikant/innen, Orientierungspraktikant/innen u.a.) werden an der Borndalschule betreut.
Seit dem Schuljahr 2011/2012 ist eine Bundesfreiwilligendienstlerin an unserer Schule beschäftigt. Das Kollegium ist außerordentlich dankbar für diese Unterstützung.
Wir freuen uns, dass wir vom Studienseminar Rheine jedes Jahr eine Lehramtsanwärterin oder einen Lehramtsanwärter zugewiesen bekommen.
Die Ausbildung der LAA ist eine Bereicherung für die Schule, denn dadurch werden neue Ideen und Anregungen eingebracht und alle veranlasst, sich mit dem aktuellen Stand der Didaktik und Methodik auseinander zu setzen. Innerhalb der Ausbildungszeit unterrichten die LAA in allen Jahrgangsstufen mit wechselnden Mentor/innen (Lehrer/innen unserer Schule) und werden durch die Schulleitung und die Ausbildungskoordinatorin unterstützt. Ab dem 2. Halbjahr ihrer Ausbildungszeit erteilen sie jeweils für ein Jahr neun Stunden selbstständigen Unterricht, das heißt, in eigener Verantwortung für Inhalte, Ziele und Bewertung der Schülerleistungen. Den Abschluss bildet das 2. Staatsexamen.
Ab dem Jahr 2012 gilt eine neue Ausbildungsordnung. Die Dauer der Ausbildung an der Schule beträgt dann nur noch 1,5 Jahre.
A.: Ergebnisse der SEIS-Befragung
B.: Fragebogen an alle Eltern der 4. Klassen
Dieser Bereich beeindruckt insgesamt mit tendenziell hohen bis sehr hohen Zustimmungswerten.
In der Befragung wurde deutlich, dass bei der Vermittlung personaler Kompetenzen eine „klare Stärke der Schule" zum Ausdruck kommt.
Folgende Inhalte wurden bei der Befragung besonders berücksichtigt:
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewinnen; sich selber einschätzen lernen; fähig sein, sich selber Ziele zu setzen; gut mit anderen zusammenarbeiten; sich gegenseitig respektieren und zuhören; gut mit anderen auskommen
Die abgefragten Kriterien erreichen insgesamt hohe Zustimmungswerte von Schülern und Eltern. Damit wird sichtbar, dass die Schule erfolgreich personale Kompetenzen vermittelt. Diese Kompetenz ist für eine gute Zusammenarbeit mit anderen von großer Bedeutung.
Auch hier werden klare Stärken der Schule sichtbar.
Die Vorbereitung der Schule auf die nächste Klassenstufe unterliegt einer positiven Bewertung. Mündliche und schriftliche Fähigkeiten der Schüler werden ebenfalls als positiv bewertet. Es wird deutlich, dass es der Schule gelingt, das Lernangebot schülerorientiert zu gestalten.
Hier fallen besonders hohe Zustimmungswerte im Bereich der Selbststeuerung auf. Die Schüler/innen können eigenständig an Aufgaben arbeiten, fragen nach, wenn sie etwas nicht verstehen und haben gelernt auch dann Aufgaben zu lösen, wenn dies nicht auf Anhieb gelingt. Ein Drittel der befragten Lehrerinnen sieht noch Förderbedarf bezüglich der Fähigkeit, eine Arbeit rechtzeitig fertig zu stellen.
Die meisten Befragten bestätigen den praktischen Gebrauchswert schulischer Inhalte und die Förderung der Medienkompetenz.
Hier wird deutlich, dass die Schule systematischer über Möglichkeiten der weiteren Schulbildung informieren muss. Viele der befragten Eltern wünschen mehr Anregungen zur häuslichen Unterstützung ihres Kindes.
Die Vorbereitung auf die weiterführende Schule schätzen die meisten der Befragten positiv ein.
Nahezu alle Schüler/innen besuchen die Borndalschule gern, Eltern schicken ihre Kinder gerne auf diese Schule. Alle Kolleginnen würden ihre Kinder auf diese Schule schicken.
Sehr viele Eltern würden die Borndalschule weiterempfehlen.
Im Qualitätsbereich „Lernen und Lehren" zeigt sich hinsichtlich des schulinternen Curriculums eine Stärke des Kollegiums. Es werden Absprachen zur Vermittlung überfachlicher Fähigkeiten getroffen und der Unterricht wird gemeinsam vor- und nachbereitet. Die Lehrer/innen achten auf eine klassenübergreifende Kontinuität des Lehrplans und auf die inhaltliche Vernetzung der Fächer. Mit der Umsetzung des Curriculums sind alle Lehrer/innen zufrieden.
An der Schule herrscht ein lernförderliches und unterstützendes Klima. Die Schüler/innen bestätigen, dass ihre Lehrer/innen ihnen das Gefühl geben, ihre Sache gut zu machen. Sie erhalten von den Lehrer/innen zusätzliche Unterstützung, wenn sie diese benötigen und bekommen regelmäßig Rückmeldungen über ihren Lernstand. Die Lehrer/innen erstellen Förderpläne für besonders begabte oder schwache Schüler/innen und bieten entsprechende Fördermaßnahmen an. Bei einem Drittel der Eltern besteht hinsichtlich dieser individuellen Förderung noch Informationsbedarf.
Das Methodenrepertoir der Lehrer/innen wird als vielfältig beschrieben und reicht von eher klassischen Unterrichtsmethoden bis zu neueren Lernformen. Dabei werden Lehrbücher und Arbeitsblätter benutzt sowie verschiedene Formen der Zusammenarbeit in Gruppen praktiziert. Der Besuch von außerschulischen Lernorten ist Bestandteil des Lehrplans.
In Projekten oder der Arbeit an Werkstätten wird gezielt die Selbstständigkeit der Schüler/innen gefördert. Fast alle Lehrer/innen geben an, dass ihre Schüler/innen gelernt haben, selbstständig Entscheidungen zu treffen. Viele der Schüler/innen sagen, dass die Schule einen Beitrag dazu geleistet hat, dass sie Probleme auf verschiedene Arten lösen können. Fast allen Schüler/innen fällt es leicht Fragen zu stellen, wenn sie etwas nicht verstanden haben. An der Schule gibt es die Möglichkeit im eigenen Tempo zu lernen.
Fast alle Lehrer/innen sagen, dass es im Unterricht nur wenige Störungen gibt, die Schüler/innen nehmen die Störungen etwas stärker wahr. Sehr viele Schüler/innen können gut mit ihren Mitschülern und Mitschülerinnen zusammenarbeiten. Rund die Hälfte der Lehrer/innen, Schüler/innen und Eltern geben an, dass die Schüler/innen gelernt haben eine Gruppe zu leiten.
Das Leistungsniveau der Schule wird von den meisten Lehrer/innen und Schüler/innen als insgesamt hoch eingeschätzt. Die Schule verfügt über Grundsätze der Leistungsbewertung und macht diese für Schüler/innen und Eltern transparent. Neue Grundsätze der Leistungsbewertung (Kompetenzraster, Lerntagebücher, Portfolios) haben teilweise Eingang in den Unterricht gefunden. Sehr viele Eltern können sagen, dass ihr Kind in der Schule ermutigt wird, sein Bestes zu geben. Fast alle Lehrer/innen geben an, dass nach einer Klassenarbeit oder einem Test die Ergebnisse verwendet werden, um den Schüler/innen zu erklären, wie sie ihre Arbeit verbessern können.
SEIS bestätigt in diesem Qualitätsbereich, dass die Schule über Zusatzangebote neben dem Unterricht verfügt und von den Schüler/innen zahlreich in Anspruch genommen werden. Weiterhin ist positiv hervorzuheben, dass nahezu alle Befragten sich an der Schule sicher fühlen. Verhaltensregeln sind bekannt und werden als vernünftig erachtet. Viele Befragte bringen ihre Zufriedenheit mit Entscheidungsprozessen an der Schule zum Ausdruck. Die Kooperation mit benachbarten Schulen dürfte noch transparenter gestaltet werden.
Das Beratungs- und Unterstützungsangebot der Schule muss noch transparenter dargestellt werden.
Die Befragten bestätigen, dass die Schule ihren Schüler/innen die Bedeutung guten Verhaltens vermitteln möchte. Der richtige Umgang mit den schulischen Verhaltensregeln, das gute Auskommen mit den Lehrer/innen, der Respekt und die gegenseitige Akzeptanz wurden dabei besonders positiv erwähnt.
Noch deutlicher müssen die Beratungs- und Betreuungsangebote der Schüler/innen von der Schule dargestellt werden.
Zahlreiche Befragte äußerten ihre Zufriedenheit, wie Entscheidungen an der Schule getroffen werden.
Viele Befragte bestätigen, dass sich Besucher an der Schule willkommen fühlen. Die Kooperationen mit anderen Schulen und den örtlichen sozialen Einrichtungen dürften noch transparenter dargestellt werden.
In diesem Qualitätsbereich zeigen sich insgesamt vielfach hohe bis sehr hohe Zustimmungswerte.
Die Schulleitung zeigt u.a. eine klare Zukunftsvorstellung von der Schule, eine hohe Kommunikations- und Führungskompetenz. Der Informationsfluss zwischen Schule und Eltern wird positiv bewertet.
Die Schulleitung übernimmt in hohem Maße die Verantwortung für die Planung, Umsetzung und Evaluation schulischer Ziele und Aktivitäten. Eine Steuergruppe übernimmt vielfältige Aufgaben der Schulentwicklung.
Die Verwaltung steht für Fragen der Schüler/innen zur Verfügung und gibt klare Informationen an die Eltern weiter. Eine deutliche Transparenz der Aufgaben bestätigen viele Befragte.
Besonders positiv wurden der geringe Unterrichtsausfall und der qualitativ gute Vertretungsunterricht hervorgehoben.
Viele Lehrer/innen arbeiten gerne an der Schule und äußern sich positiv über die Lobkultur der Schulleitung, die räumliche Ausstattung und das zur Verfügung stehende Arbeitsmaterial.
SEIS dokumentiert in diesem Bereich eine systematische Fortbildungsplanung der Schule, den Austausch der Fortbildungserfahrungen und deren Eingang in den Unterricht. Das Kollegium weiß um die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Es herrscht eine harmonische Arbeitsatmosphäre innerhalb der Lehrerschaft und des gesamten Teams. Die kollegiale Beratung an der Schule sollte stärker sein.
Die Kolleg/innen bestätigen mehrheitlich, dass die Fortbildungen an den Bedürfnissen der Schule ausgerichtet sind und im Zusammenhang mit dem Schulentwicklungsprozess zu sehen sind. Das Konzept zur Einarbeitung neuer Kolleg/en/innen sollte deutlicher und umfassender sein.
Die meisten der befragten Kolleg/en/innen bestätigen eine Berücksichtigung ihrer Wünsche und Erwartungen hinsichtlich des Personaleinsatzes. Der Anteil des fachfremden Unterrichtseinsatzes ist durchschnittlich.
Im Kriterium Kooperation zeigen außerordentlich hohe Zustimmungen der Befragten, dass innerhalb des Kollegiums und innerhalb des gesamten Teams ein harmonisches Arbeitsverhältnis besteht. Ebenso wird ein hohes Maß an Verbindlichkeit bei Absprachen und ein systematischer Austausch von Fortbildungserfahrungen bestätigt.
In diesem Qualitätsbereich zeigt sich, dass die meisten der Eltern über die lang- und kurzfristigen Ziele und Werte der Schule informiert sind. Viele Kolleg/en/innen engagieren sich für die Selbstevaluation der Schule und erwarten von den Ergebnissen Verbesserungsmaßnahmen.
Sehr hohe Werte zeigten sich im Zusammenhang mit dem Engagement der Lehrer/innen in der Schulprogrammarbeit und dem Einsatz bezüglich der eigenen Klasse.
Die meisten der Befragten bestätigen, dass die am Schulleben Beteiligten gemeinsam am Erfolg der Schule arbeiten und dass die Schule klare Vorstellungen von langfristigen Zielen und Werten hat. Ob der Schule das Lernen am wichtigsten ist wird eher unterschiedlich gesehen.
Im Kriterium Evaluation attestieren fast alle Lehrer/innen und die meisten Eltern ein erfolgreiches Umsetzen der Ziele. Ein regelmäßiges Bewerten des Unterrichts durch die Schüler/innen wird nur von wenigen bestätigt. Die meisten erwarten Verbesserungsmaßnahmen durch Evaluation.
Bei diesem Kriterium bestätigen fast alle Befragten eine gute Organisation und Planung von schulischen Aktivitäten. Alle Lehrer/innen sehen ein Engagement der meisten Kolleg/en/innen für die gesamte Schule, die Planung der Schulentwicklung, die Umsetzung des Schulprogramms sowie die jeweilige Dokumentation.
Hier zeigt sich bei den Lehrer/innen eine durchschnittliche Zustimmung von fast 100%. Die meisten fühlen sich motiviert, neue Ideen vorzubringen. Sie bestätigen, dass an der Schule ausreichend Freiräume zur Umsetzung neuer Ideen vorhanden sind und dass Verbesserungsvorschläge positiv aufgenommen werden. Sie fühlen sich an Entscheidungsfindungen beteiligt und sehen die Anerkennung für guten Einsatz und Leistungen.
Sehr geehrte Eltern,
Ihr Kind hat fast 4 Jahre die Borndalschule besucht. Aus diesem Grunde führen wir jedes Jahr eine anonyme Befragung durch. Sie soll uns helfen, unsere schulische Arbeit zu optimieren. Bitte nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um die Fragen zu beantworten. Danke für Ihre Mühe!
D. Plettendorf
1. Ein wichtiger Punkt unseres Schulprogramms ist die Verlässlichkeit, d. h. so wenig Unterricht wie möglich ausfallen zu lassen. Sie finden:
O Wir haben dieses Ziel hervorragend erreicht.
O Wir haben dieses Ziel in der Regel erreicht.
O Wir haben dieses Ziel nicht zu Ihrer Zufriedenheit erreicht.
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
2. Waren Sie immer zu Ihrer Zufriedenheit über die Klassen- und Schulsituation informiert (Elternbriefe, Homepage)? Sie finden:
O Wir fühlten uns sehr gut informiert.
O Wir fühlten uns in der Regel gut informiert.
O Wir fühlten uns nicht ausreichend informiert.
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
3. Wir bemühen uns in unserer Schule um eine freundliche offene Atmosphäre. Wir möchten, dass sich auch die Eltern bei uns wohl fühlen und das Gefühl haben, jederzeit zu uns kommen zu können.
Sie finden:
O Wir haben dieses Ziel hervorragend erreicht.
O Wir haben dieses Ziel im Großen und Ganzen erreicht.
O Wir hatten nicht das Gefühl, in der Schule jederzeit willkommen zu sein.
Kommentar: ________________________________________________________
___________________________________________________________________
4. Neben einem guten regelmäßigen Unterricht sind auch außerunterrichtliche Veranstaltungen und Projekttage sehr wichtig für uns. Sie finden:
O Die Borndalschule hat ein lebendiges Schulleben.
O Wir hätten uns mehr Aktivitäten für unsere Kinder gewünscht.
O Wir finden, die Schule hat zu viele Projekte gemacht.
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
5. In jedem Schulhalbjahr bieten wir die unterschiedlichsten AGs durch kompetente außerschulische Partner an. Sie fanden diese Zusatzangebote für Ihr Kind:
O Zu umfangreich
O ausreichend
O nicht ausreichend
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
6. Wichtig für uns ist eine umfassende Beratung für die weitere Schullaufbahn.
a) Wir bieten jedes Jahr einen Informationsabend für die Eltern der Viertklässler an. Dort stellen die Vertreter/innen ihre jeweilige Schulform vor. Sie finden:
O Der Abend war informativ und hat mir in der Entscheidungsfindung geholfen.
O Der Abend war informativ, hatte jedoch keinen Einfluss auf meine Entscheidung.
O Der Abend war wenig informartiv.
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
b) Ab Mitte November bieten die Klassenlehrerinnen im Rahmen des Elternsprechtages Gespräche über die Empfehlung für die weiterführende Schule an. Als Grundlage diente auch das Beratungsprotokoll.
Sie finden:
O Die Beratung hat uns bei der Entscheidungsfindung sehr geholfen.
O Die Beratung hat uns bei der Entscheidungsfindung im Großen und Ganzen geholfen.
O Die Beratung war für unsere Entscheidungsfindung nicht hilfreich.
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
7.Ihr Kind hat die OGS der Borndalschule besucht O JA O NEIN
Sie finden:
O Unser Kind fühlte sich in der OGS gut aufgehoben.
O Unser Kind fühlte sich in der OGS meistens gut aufgehoben.
O Unser Kind ist nur sehr ungern in die OGS gegangen.
Unser Kind konnte in der OGS seine Hausaufgaben
O immer
O meistens
O selten
erledigen.
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
8. Nach vier Jahren Borndalschule bitten wir um ein abschließendes Urteil.
Sie finden:
O Dieser Schule konnten wir unser Kind sehr gut anvertrauen.
O Dieser Schule konnten wir unser Kind im Großen und Ganzen anvertrauen.
O Wenn wir die Wahl hätten, würden wir unser Kind der Borndalschule nicht noch einmal anvertrauen.
Kommentar: _________________________________________________________
___________________________________________________________________
9. Vorschläge für weitere Punkte der Elternbefragung:
___________________________________________________________________
___________________________________________________________________
Herzlichen Dank!